IO Min. nach der Injection Blutdruck 130, Puls in '/i Min. 118.
14' 30" Blutdruck 142, Puls 85
» 85 Athmung sehr oberflächlich.
» 94 sehr unregelm. und öfters aussetzend. Athmung wird nicht mehr regristrirt.
» 94 unregelm. und sehr oft aussetzend.
» IOI
44' » 102, Blutgerinnung beginnt.
Nach Zuckungen trat zuerst Erhöhung des Blutdrucks ein, zweimal jedoch ein Sinken. Losgebunden vermag das
Thier nicht auf den Beinen zu stehen, fällt auf die Seite, reagirt aber kräftig auf Kneifen. 6 Stunden ist die Reflexlosigkeit
deutlich ausgesprochen, das Thier bekommt jeden Augenblick Convulsionen. Die nach der Tödtung vorgenommene Section
ergiebt, dass die Injection in den untersten Tlieil des Dünndarms erfolgt war, der auf 10 Cmtr. nach Oben und Inten von
der Einstichstelle stark dilatirt und mit Kotli gefüllt war. Das Herz pulsirt noch langsam.
Versuch II.
Einem schwarzen Kaninchen wird in die 1. Carotis eine Caniile gelegt und diese durch einen ziemlich langen
Gummischlauch (daher der niedrige Blutdruck und das Nichtverzeichnen der Puls- und Respirationscurven) mit dem Manomete 1
verbunden, 5 gramm KBrlösung werden in den 1. Pleurasack und in den Batichraum injicirt. Gleich nach der Injection
Schwankungen des Blutdrucks zwischen 86 und 64 Mm.
2' 15“ nach derselben Blutdruck 56
5' 20" » » 8 49
6' 40" » » 8 59
7' 10“ plötzlicher Abtall auf 23
8' 18" Blutdruck 9
11' » 3> T °d.
Versuch III.
19' 30" 8 132,
25' 30“ » 127,
34' 30“ 8 124,
43' 8 I2 3>
In die r. Carotis eines schwarzen Kaninchens wird eine Caniile gebunden
Schlauch mit dem Manometer verbunden. 5 gramm der KBrlösung werden in den
der Injection Schwankung des Blutdrucks zwischen 139 und 85 Mm.
9
und diese durch einen kurzen, starren
Peritonealraum gespritzt. Gleich nach
12
14
17
20
27
32
10" nach derselben 68
8 » 81, Puls in '/*
Min.
30
7L
85,
IOI,
II5,
92.
99
107
95
97
94
38' 15'
Es treten bis 37' 13“ Convulsionen ein, die jedesmal eine Steigerung des Blutdrucks von etwa
93 —125 und 127 Mm. bedingen.
Blutdruck 104, Puls 49. Nachdem er vorhin unregelmässig war, beginnt er jetzt hoch zu werden l nterschied
zwischen Systole und Diastole im Mittel 4 Mm.).
Herzkrampf. Sinken des Blutdrucks von 105—82.
39' 26" Puls 26. Pulscurve wird wieder sehr steil (im Mittel 8 Mm.).
40' 57" Biutdruck 62. Vorübergehendes Schwächerwerden des Pulses.
19“ i> 55, Puls 25. Schwankungen von 4 Mm.
8" j 49 t Puls 35. Nach geringem Schwächerwerden wieder Ansteigen.
4j 48. Schwankungen sehr unregelmässig: nach 2—5 Curven von 3 Mm. Höhe plötzlicher Abfall von
8- 12 Mm., dann wieder Ansteigeu um dieselbe Höhe. Bis 44' 20" erfolgen 86 Curven, davon 26 tiefe.
12" Blutdruck 28, Puls 22. Schwankungen werden geringer.
16, Herzstillstand.
7.
39
4i'
42'
42'
45'
45' 36"
46' 21"
47' 8 °-
Die Section ergiebt: Hers steht starr in der Diastole, unerregbar, enthält viel flüssiges Blut. Lungen blass und
collabirt. Darm ohne Bewegung. Leber und Nieren hyperaemisch. Harnblase leer.
SCOHUTEN hat mit seiner Behauptung, dass das Sinken des Blutdrucks durch den ein-

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