Sept.
30
Oct. i
2
3
Febr. 9
10
11
1 2
13
24-Stdg. Flüssigk. 24stdg. Flarn. Spec. Gew.
1580
1575
1625
1650
1300
I3 2 5
1375
1395
1525
465
375
580
680
700
700
680
850
590
1028
1027
1025
1026
1033
1032
1033
1029
1034
%■
29
24
35
41
54 I
53
46
60
39
— 33 °/° durchschnittl.
Zunahme d. Hydrops.
=-= 5° % durchschnittl.
Patient verliess das
Hospital mit Hydrops im
Gesicht und an den
Beinen.
Aus dieser Tabelle scheint mir ganz klar hervorzugehen, dass der oben be
hauptete Parallelismus in der That vorhanden ist. Gelingt es, die Wasserabschetdung
durch die Nieren zu vermehren, so nimmt der Hydrops ab, ist das mcht möglich, so
steigt die Schwellung. In mehreren andern Fällen, die ebenfalls in Bezug auf diesen
Punkt untersucht wurden, gelang es ebenso sicher dieses Verhältnis zu konstanten;
ich führe die bei Beobachtung derselben gewonnenen Tabellen hier nicht aus,
ich weiter unten auf dieselben zurückkommen muss.
lieber den eigentlichen Grund der Wasserretention bei der Nephritis paren-
chymatosa ist zwar noch nichts Definitives festgestellt, doch sind aus dem klm,sc en
und anatomischen Befund Theorieen darüber abgeleitet, welche mindestens eine serr
wahrscheinliche Erklärung dieser Verhältnisse bieten. . ..
Rindfleisch *) bemerkt hierüber, dass die trübe Schwel ung c er pit e ien in
den gewundenen Harnkanälchen und die damit verbundene Volumsvermehrung der
selben unzweifelhaft eine Compression der Blutgefässe zur Folge haben müsse. Damit
übereinstimmend finde man denn auch die Corticalsubstanz solcher Nieren stets auf
fallend blass und anämisch und bei der Injection der Gefässe stosse man auf einen
Widerstand, welcher den normalen bedeutend übertrifft. Es wird also einerseits durch
die o-eringe Füllung der Gefässe, andrerseits durch den grossem Widerstand in den
Harnkanälchen eine Verminderung der Harnmenge eintreten müssen. Rechnen wir nach
Bartels**) hinzu, dass der Blutdruck bei diesen Kranken bald bedeutend sinkt, die
Absonderungsgeschwindigkeit also gleichfalls, wodurch dem Harn Zeit gegeben wir ,
einen grossen Theil seines Wassers an die umspinnenden Blut- und Lymphgefasse
wieder abzugeben und bemerken wir nach demselben Autor, dass eine grosse Anza
*) Pathol. Gewebelehre, 3. Aufl. p. 463.
VoCKMANN’s klin. Vortr. Nr. 25 p. 21 ff.
> 3*

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.