25- II. 74-
26. II. 74-
2 9 . II. 74-
5- HI. 74-
12. III. 74.
20. III. 74.
8. IV. 74.
15. IV. 74.
18. IV. 74.
23. IV. 74.
4. V. 74.
26. V. 74.
10, VI. 74.
6. III. 75.
Die Schwellung hat plötzlich abgenommen. Da man eine Perfo
ration an der Aussenseite vermuthet, wird die Lade abgenommen.
Die Vermuthuno- erweist sich als richtig.
ln der Chloroformnarko.se wird nach vorhergehender Blutleermachung
mittels scharfen Löffels alles Weiche vom Knochen und alle Gra
nulationen herausgekratzt. Das os naviolare neht nanz verloren,
die andern Fusswurzelknochen theilweise, schliesslich wird der
Rest des Talus wie bei einer regulären Resection entfernt. Durch
die Höhle werden Stränge von gelber Gaze gezogen. Die ganze
Höhle mit Feuerschwamm fest ausgestopft und das Ganze fest
eingewickelt, so dass gar kein Blut verloren geht und der Fuss
an eine Resectionsschiene angegypst.
Am Abend heftige Schmerzen. Es wird beiderseits ein Fenster
eingeschnitten. Der Verband wird etwas gelöst und die Wunde
mit Oelcharpie bedeckt.
Da die Gypsbinde drückt, wird dieselbe abgenommen und eine
Esmarch'sche Resectionsschine angelegt. An dem Bogen derselben
wird der Fuss suspendirt.
Der Fuss liegt sehr gut in der Schiene. Die Schwellung hat be
deutend ab^enommen. Die Wunde rvird mit Carbolöl behandelt.
<_>
Patient befindet sich sehr wohl.
Verband wird abgenommen und gleich darauf in derselben Weise
wieder angelegt. Das Allgemeinbefinden ist sehr günstig.
Patient erhält seit einigen Tagen Leberthran. Die Wunden gra-
nuliren jetzt gut.
Die Schiene wird entfernt, da der Verband etwas eingeschnitten
hat. Die Wunden schliessen sich mehr und mehr.
Patient wird ausser Leberthran auf reine h leisch- und Milchdiät gesetzt.
Die Wunden haben sich bedeutend verkleinert, die Granulationen
sehen gut aus.
Aussehen der Wunden und des Patienten bessert sich täglich.
Das Allgemeinbefinden des Patienten ist vorzüglich, die Wunden
sind ungefähr geheilt. Patient wird heute zum Mutterhause der
Diaconissen in bester Heilung begriffen entlassen.
Der Knabe geht jetzt so gut, dass man nicht vermuthen kann,
dass eine Operation an dem einen Bein vorgenommen ist. Er kann
den linken Fuss eben so gut wie den rechten gebrauchen. Der

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