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Im Griechischen leitete Professor LÜBBERT die Interpretation ausgewählter Reden des Lysias.
Im Wintersemester 1875 — 1876 waren ordentliche Mitglieder ERNST KRICHAUFF
aus Altona, WILHELM Stille aus Schleswig, Otto Keck aus Ploen, CHRISTIAN Goni aus Man
heim, Wilhelm Petersen aus Kappeln, und Hermann Schnoor aus Schleswig. Ausserdem
nahmen 13 Studiosen an den Uebungen Theil.
Im Lateinischen leitete Professor LÜBBERT die Interpretation von Plautus’ Trmummus.
Im Griechischen liess Prof. LÜBBERT Aeschylus’ Septem adv. Thebas erklären.
Derselbe leitete die Disputationen über die von den Theilnehmern verfassten philologischen
Abhandlungen.
Dr. LÜBBERT.
17) Die Münz- und Kunstsammlung.
18) Das pädagogische Seminar.
19) Das germanistische Seminar.
Das germanistische Seminar ward durch Ministerialerlass vom 16. April 1875 begründet
und zu seinem Director der ord. Professor Dr. WEINHOLD ernannt. Unter demselben läge ist
das Reglement für dieses Seminar ausgefertigt, Die Zahl der ordentlichen Mitglieder ist auf
fünf festgesetzt.
Im Sommersemester waren ordentliche Mitglieder Emil Gottschau aus Heide, HEINRICH
Harkensee aus Eutin, Anton Hagner aus Gräfenheinchen (Prov. Sachsen), Karl Kohlmann
aus Stralsund, COLIN WULFF aus Bramstedt. Ausserdem nahmen sechs ausserordentliche Mit
glieder an den Uebungen Theil. Gelesen wurden aus Otfrieds Evangelienbuch I., 1. 1. 5> unc ^
sechs Arbeiten besprochen.
Gottschau, Harkensee und Hagner verliessen am Schluss des Semesters Kiel, Kohl-
MANN trat seines Examens wegen aus.
Im Wintersemester 1875/76 waren ordentliche Mitglieder COLIN Wulfi aus Bramstedt,
Heinrich Jörg aus Haide im Vintschgau (Tirol), Otto Keck aus Plön. Hubertus Schwartz
aus Eutin. Ausserdem nahmen sechs ausserordentliche Mitglieder an den Uebungen Theil. Von
ihnen ward am Schluss des Semesters nach abgelegter Prüfung RICHARD HÖFFLER aus Wittstock
(Prov. Brandenburg) zum ordentlichen Mitglied befördert.
Es wurden fünf Arbeiten besprochen. Interpretirt wurden aus Gottfrieds v. Strassburg
Tristan vv. 1—2438, ausserdem cursorisch aus der gothischen Bibelübersetzung, Stücke des Evang.
Matth, und Luc. gelesen. K ; WEINHOLD,
20) Das historische Seminar.
Es konnte, nachdem das Ministerium die erbetenen Mittel bewilligt hatte, der Grund zu
einer kleinen Seminarbibliothek
jelegt werden.
Ordentliche Mitglieder des Seminars waren im

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