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Sarkome der Unierkiefergegend 2 M. davon gestorben.
In einem Fall Heilung nach sehr mühevoller Exstirpation (temporäre Durchsägung des Unterkiefers), im
2. Falle Tod an acuter Septicaemie,
Epulis Sarkom I M.
durch Exstirpation geheilt.
Sarcoma periostal, d. Unterkiefers i M.
als unheilbar ohne Operation entlassen.
Angioma cavernosurn i W.
Exstirpation musste wegen zu starker Blutung aufgegeben werden. P. noch in Behandlung. (Fil. styptic.).
Hydrops antr. Highmor. 2 W.
Heilung in einem Fall durch Excision der vordem Wand des Antrum, im 2. Fall durch Punction und
Injection von Tr. Jod.
Ran.ila i M.
Cardnome id ( r 4 M., 2 W.).
a) des Gesichts 3 (2 M., 1 W.).
Heilung in einem Fall durch Exstirpation und Oper, plastica, in den beiden andern Fällen durch Aus.
kratzen.
b) der Lippen (Unterlippe). 9 M.
In sämmtlichen Fällen Heilung durch Exstirpation, in 4 Fällen sind die Submentaldrüsen mit erkrankt,
in einem Fall Lappenbildung aus der Oberlippe.
c) der Mundhöhle 4 (3 M., 1 W.).
Ein Carcinom der Tonsille. Heilung durch Exstirpation; ein Carcinom der Zunge. Exstirpation nach
v. Langenbeck, Heilung, doch später unoperirbares Recidiv ; 2 Carcinome der Wangenschleimhaut. Ex
stirpation, Heilung, in einem Fall schliesslich unoperirbares Recidiv.
D. Verschiedenes.
Neuralgien d. N. trigeminus 5 M.
In 4 Fällen Durchschneidung des zweiten Astes des Trigeminus nach Lücke; vergl. Dissertat. des Herrn
Dr. MÜLLER .Die Prosopalgie und ihre Heilung durch die Neurectomies.
Verunstaltungen durch Deffecte und Narben 6 (3 M., 3 W.).
Eine plastische Vergrösserung der Mundspalte, die durch Narbencontraction verengt war; 4 Operationen
von Hasenscharten (3 mit Pal. fiss. complicirt), in einem Fall nach vorheriger Resection des Purzels, in
zwei Fällen nach vorheriger Anwendung des Thiersch’sehen «Schmetterlings». Heilung. Eine Ver
einigung des Septums mit der Lippe in einem vor 9 Jahren operirten Fall von doppeltem Lippenspalt.
III. Hals und Nacken.
A. Verletzungen. 1 M. gestorben.
Ein Selbstmordversuch. Durchschneidung der Luft- und Speiseröhre oberhalb des Kehlkopfs. Tod am
6. Tage an lobulärer Pneumonie, nachdem am 2. Tage noch die Tracheotomie noting geworden war.
Ernährung durch die Schlundsonde von der Wunde aus.
B. Entzündungen 5 (2 M„ davon 1 gestorben. 3 W.).

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