6
chromsaurem Blei und vorgelegtem Silber und Kupfer 0,4369 CO2 = 0,11915 C
Und 0,0794 H2O =» 0,008822 H..
II. 0 ,2054 Grm, Substanz, mit Kalk geglüht^ lieferten 0,1454 AgBi O,o6i872 Br*
Berechnet:
Gefunden:
C12
Hw
Br
N
O
144 54,55
10 3,79
80 30,30
14 5,30
16 6,06
30,12
264 100,00.
In kaltem Wasser ist das Monobromacetnaphtalid unlöslich, heisses Wasser,
sowie Aether, Benzol und Schwefelkohlenstoff lösen nur wenig* Dagegen wird es von
Alkohol und Eisessig, besonders in der Wärme sehr reichlich gelöst. Sein Schmelz
punkt liegt bei 193°*
Monobromnaphtylamin C10 H6 Br. NH2.
Das Bromacetnaphtalid ist gegen Kalilauge noch viel beständiger, als das
Acetnaphtalid. Erst von Kalilauge, die auf 2 Gewichtstheile Wasser 3 Gewichtstheile
Kalihydrat enthält, wird es beim Kochen zersetzt und liefert Bromnaphtylamin. Zur
Darstellung desselben wurden 20 Grm, Wasser, 30 Grm. Kalihydrat und 10 Grm*
Monobromacetnaphtalid in einem Kolben mit aufsteigendem Kühler gekocht. Es
scheiden sich bald Oeltropfen von dunkelbrauner Farbe ab, und in kurzer Zeit ist bei
der angegebenen Concentration der Kalilauge die Zersetzung vollendet, während bei
Anwendung von verdünnterer Kalilauge selbst bei längerem Kochen kaum eine Ein
wirkung wahrzunehmen, ist. Alsdann wurde der Kolbeninhalt in kaltes Wasser ge
gossen, worauf das Oel sofort zu einer schwarzen Masse erstarrte. Nachdem diese
durch Decantiren von der Flüssigkeit getrennt und pulverisirt worden, wurde sie aus
warmem Alkohol umkrystallisirt und dadurch in zu grossen Warzen zusammengefügten
Nadeln von schmutzig brauner Farbe und höchst widerlichem Gerüche erhalten. Darauf
wurde der Körper wiederholt aus heissem, stark verdünntem Alkohol (einem Gemisch
von 1 Thl. Alkohol und 3 bis 4 Thle. Wasser) umkrystallisirt. So gereinigt stellte er
schöne Nadeln dar, die, wenn auch nicht farblos, doch von viel hellerer Farbe waren.
Die Analyse gab Folgendes:
L 0,i985 Grm. über Schwelsäure unter der Luftpumpe getrockneter Substanz
gaben bei der Verbrennung mit chromsaurem Blei und vorgelegtem Kupfer
und Silber 0,3997 COo — 0,10901 C und 0,o685 H2O = O,oo76i H.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.