Ohne die -rossen und mannigfachen Verdienste der Erismann sehen Arbeit verkennen zu
wolle» _ die e»ge und wollte - bei A »«“? ^ -untrennbare Bezieh»»* in
welche E. diese beiden Factoren zu einander setzte, brachte far die Weiterem.,ctlung der Lehre
von der Myopie nur geringe Förderung. ,, ,• ■ , m v
Ausserdem entbehrte die rein mechanische Vorstellung, die sich E. von dem Vorgänge der
,, i- A rf w ip er von innen her den Accommodationszug, den Conver-
Achsenverlängerung machte, che Art, wie e , , ■ , ^ ,1 i
6 • , .. , 1- „aeh dem einen Ziele der Ausdehnung des hinteren Bulbusab-
genzzug von aussen einträchtig nacn . .. ,
, 'dlzuschr der pathologisch-anatomischen Begründung.
e Fra e nach den Entstehungsursachen der Myopie musste sich entschieden vereinfachen,
, ,i 1G - T T J, die verschiedenen aetiologischen Momente aus ihrer natürlichen Ver-
sobald man im utancle ^ i . « ttt m i tt m p.. i • • tu
... im j öpdps einzeln auf seinen Werth oder Unwerth für die in krage
bindung unter einander zu losen und jedes unzc . „
s , - r _ n hrüfen mit anderen Worten, wenn man im Stande war, die Frage
kommenden Veränderungen /u pu ,• ^ v ,
zn entzcheiden ob jedes für zieh, oder ob e.ncz und welche* »on ,hnon die Beengungen, unter
welchen daz Staphyloma „ezticum »,«1, allein her™,rufe» kenne.
Ich hatte schon oben näher erörtert, welche Bedeutung Herr Professor Volckers dem
A A 1- ..infra fr„- die Entwicklung und das Eortschreiten der Myopie heilegte. Es lag
deshaTnlTdass er, hei dem Versuche, die letzterwähnte Frage zu lösen, die Accommodation zunächst
ln ’ s fasste
Vorbedingung bei den auf dieses Ziel gerichteten Untersuchungen war, wie ich soeben
hervorgehoben, der Ausschluss wenigstens desjenigen Momentes, auf welchem nächst der Accom
modation stets’ das Hauptgewicht ruhte, der Convergenz.
\us diesem Grunde konnte auch eine Beweisführung, welche sich auf das häufige Vor-
kommen dez Staphyloma pozticum bei Hypermetropie stützte für unzern Zweck nicht stichhaltig
. 1 , • n Bruchtheile der in den letzten .Jahren aut der hiesigen Klinik
sein. Bei einem ment genüge -* . . . ,
, , , !■ ,„ Insufficienz der Interni nachweisen, in einzelnen hallen landen
untersuchten Hypermetropen iiess sicn insun , 1,1 r a • , ,
wir selbst absoluten Strabismus divergens; hei einer ebenfalls grossen Anzahl fanden wir hohe
Werthe für den Abstand der Drehpunkte und daneben nicht gar selten alle diejenigen Abweichungen
in der Formation des Gesichtsschädels, die nach Mannhardt für den Myopen characteristisch sind.
- Zu dem sehen wir hochgradige Hypermetropen oft ihre Convergenz in Anspruch nehmen in
einem Maasse wie wir es hei den höchsten Graden von Myopie kaum finden; - und ob die Convergenz,
bewegun- subjectiv leicht sich vollzieht, oder oh der Internus nur widerwillig dem gegebenen
bleiben ob seine GriWide schwer genug wogen, um die gewichtigen Argumente so gänzlich zu
entkräften welche Graefe und von seinen Schülern besonders Mannhardt, letzterer allerdings erst
nachder^lowolskyschen Publication, für die Bedeutung der Convergenz in der Genese der
Myopie beip^^BMrbliter dieses Gegenstandes folgten denn auch Dobrowolsky nicht allgemein
bis zu diesen äussersten Consequent. Von ihnen war es besonders Erismann der, gestützt auf
die hohe Prozentzahl von Insufficienz, die er besonders hei Myopie höheren Grades hei seinen
umfassenden statistischen Erhebungen gefunden, und mit dem Hinweis auf die bekannte Veränderung
indem Verhaltender änssern zur innern Sehnervenscheide, wie sie zuerst von Jäger am myopischen
Auge gefunden und später auch von Schweigger beschrieben wurde - die Ansicht vertrat dass
jeder Versuch, die Entstehung des Staphyloma posticum zu erklären, nothwendig neben der Accom
modation auch die Convergenz in Rechnung ziehen müsse.

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