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ist durchaus schmerzlos. Der Muttermund ist ebenso wie früher, in demselben fühlt
man lose eine Tibia, die entfernt wird, und dahinter fest eingepresst ein plattes Knochen
stück mit scharfen Rändern. Es werden Injectionen mit lauem Wasser verordnet.
13. XII. Die letzte Monstruation fand in voriger Woche statt mit ziemlich
viel Schmerz, jedoch ohne Abgang von Stücken des Foetalskeletts. Der eitrige Aus
fluss ist sehr reichlich und übelriechend bei gutem Appetit, Schlaf etc. Der neulich
gefühlte Schädelknochen wird zerbrochen im Cevix gefunden, und das vordere
grössere Stück leicht entfernt.
3. II 73. Das Befinden der Kranken hat sich nicht wesentlich geändert. Der
Uterus erscheint bei der äusseren Untersuchung kleiner und tiefer gelegen. Es wird
ein Schulterblatt und ein Darmbein aus dem Cervikalkanal entfernt. Die Bewegung
eines grösseren im Cervix eingeklemmten Stückes erregt Schmerz, nnd wird deshalb
von einer Entfernung vorläufig abgesehen. Aus dem Uterus quillt eine bräunliche
Flüssigkeit hervor. Bei der vorigen Menstruation war ein Hüftbein, dann eine Rippe
und zuletzt ein Felsenbein abgegangen.
5. III. Der Ausfluss dauert fort, ist trübe und mit Fleischpartikelchen ge
mischt. Zeitweilig treten leise Wehen auf. Der Uterus ist entschieden kleiner, erscheint
etwas reclinirt, ohne das Niveau des Beckeneingangs erheblich zu überragen. Der
Muttermund ist mehr geschlossen und in demselben nur eben die Fläche eines Knochen
stücks erreichbar.
1. V. Der letzten Menstruation waren wehenartige Schmerzen vorhergegangen,
ohne dass sich Knochenstücke aus dem Uterus entleerten. Die Wehen hatten dann
aufgehört, während der übelriechende Ausfluss fortbestand. Seit einigen Tagen hat
sich wieder etwas Blutabgang mit ähnlichen Schmerzen eingestellt (Menstruation wird
erwartet). Ein grosser platter Schädelknochen ragt jetzt in die Scheide vor, wird
jedoch im Muttermunde noch festgehalten. Eine Rippe wird entfernt; der Ausfluss
ist bräunlich-röthlich.
14. V. Die in die Scheide vorragenden und im Muttermunde eingeklemmten
Schädelknochen werden einzeln, ohne Blutung, mit wenig Schmerz herausgenommen;
sie sind mit einer stinkenden chocoladefarbenen Schmiere überzogen (zwei Stirnbeine,
Stücke eines Scheitelbeins, ein Oberarm, ein Schlüsselbein und zwei kleine Fragmente).
Der Uterusgrund überragt eben das Niveau des Eingangs, lässt sich aber leicht und
fast ohne Schmerz tiefer drücken. Die Muttermundslippen fühlen sich etwas weicher
an als früher. Es werden fleissige Spülungen verordnet.
10, VI. Bei der letzten Menstruation, die übrigens schmerzlos war, sind wie
derum mehrere Knochen abgegangen, und ist der Ausfluss schwächer und weniger
übelriechend geworden. Aus der Scheide wird ein Scheitelbein, und aus dem Mutter
munde ein Oberarmknochen neben einem noch fest darin steckenden grossem Knochen
entfernt mit geringer Blutung, beinahe ohne Schmerz. Es sind Symptome eines

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