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mdem es stark geschlängelt in einer Bauchfellfalte verläuft. So ist das jejunum
einerseits mit dem Magen der Frucht B. und der vorderen Leber, andrerseits mit
dem Magen der Frucht A. und der hinteren Leber verbunden. Nach dem langen Ver-
lauf des jejunums erfolgt wiederum eine Erweiterung, aus welcher zwei divergirende
Schenkel, die beiden ilea, entspringen, und sich mehr in die Bauchhöhle jeder
nicht zurückziehend, hier in einer Falte des peritonaeums verlaufen, dessen Wurzeln
sich an eine correspondirende Leber ansetzen. Die beiden ilea sind auffällig kurz,
so dass die Annahme gerechtfertigt erscheint, einen Theil des gemeinsamen jejunums
dem ileum beizumessen. Das aufgeschnittene gemeinsame Darmstück zeigt ausser
seiner verhältnissmässig bedeutenden Weite keine Eigenthümlichkeiten, ^uch sind
nirgends Spuren einer Scheidewand zu entdecken.
Das rectum der Frucht A. verhält sich normal, es ist wie der ganze Darm
ziemlich stark mit moeconium gefüllt. Auch das S romanum bietet in Lage nichts
Abnormes, hat jedoch nur an seinem unteren Theile ein mesenterium, während der
obere vollständig frei liegt. Verfolgen wir jetzt das colon von unten nach oben,
so werden wir einige Abweichungen von der Norm bemerken. Die ganze flexura
sigmoidea ist fest in der fossa iliaca sinistra angeheftet. Von der Anheftungsstelle
des S romanum nach oben bildet sich eine kreisförmige Schlinge, welche nach
rechts verläuft, und einen Mesenterialüberzug besitzt; eine zweite, noch grössere
Schlinge schliesst sich der ersteren an, doch zieht sich diese mehr nach rechts und
oben, so dass sie mit ihrem mesenterium vor der rechten Niere zu liegen kommt.
V on hier aufwärtssteigend rechts vor der Wirbelsäule liegt das coecum mit dem
Processus vermiformis in vollkommen normaler Lage mit seinem mesenteriolum.
Dicht über dem coecum breitet sich die radix mesenterii aus.
Aehnliche Verhältnisse des colon finden wir auch bei der Frucht B. Das
mesocolon geht in ziemlich ununterbrochener Linie nach oben, sich etwas nach
rechts neigend. Das S romanum besitzt kein mesenterium. Das colon bildet zwei
grosse Schlingen, deren unterste aus zwei fest aneinander liegenden Schenkeln
besteht, während die Schenkel der oberen Schlinge von der Spitze aus divero-iren.
Das Verhalten des coecum ist das nämliche, wie bei der Frucht A.
Zwei Milzen schliessen sich in gan? normaler Weise dem fundus ventriculi
an , in der Form differiren sie in so fern, als die . rechte Milz etwas länger und
dünner erscheint, während die linke mehr eine Verkürzung und Verdickung zeigt.
Die Nieren weichen in ihrer Lage in so fern von der Norm ab, als die rechte
Niere der Frucht A höher liegt, als die linke, und die linke Niere der Frucht B
höher gelegen ist, als die rechte, ein Umstand, welcher wiederum der skoliotischen
Verkrümmung der Wirbelsäule und der damit verbundenen Raumbeschränkung zu
zuschreiben ist.

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