Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1874 (Band XXI.)

Inhalt: 
fyrir Kjöl sunnan: hauörmens-soknryrir (d. i: Mann, G.) vann Viöris-mäna-heröimeiöa (d. i: 
Männer) sextän sära, en tvä dauöa. 
‘Krieger! wir hörten wie der kampfmuthige G. sich mit dem Spiess im Süden von Kjöl 
vertheidigte; sechzehn Männer verwundete, zwei erschlug er’. 
‘aber so spricht jjormöör Olafsson’: 
öngr var solar slöngvir viör nam hjälma hriöar 
sandheims d Islandi hlifrunna tvä ltfi, 
(hröör er af heiönum lyöum sar gaf stäla styrir 
hsegr) Gunnari frsegri: ' storum tölf ok fjorum. 
Construction: sandheims - solar - slöngvir (d. i: Mann) öngr ä Islandi var frsegri Gunnari — hröör af 
heiönum lyöum er hsegr —: hjälma-hriöar-viör (d. i: Mann, G.) nam ltfi hlifrunna tvä, 
stäla - styrir (d. i: Mann, G.) gaf sär storum tölf ok fjörum. 
Inhalt: ‘keinen berühmteren Mann gab es auf Island als G., dessen Loh um so höher, als er nur 
ein Heide war: er erschlug zwei, aber sechzehn verwundete er gewaltig’. 
Str. 21. 
Hvast frä ek hjälms at aasti 
hregg Miöfjaröar- Skeggi, 
drengr rauö opt hinn ungi 
ulfs muim fyr haf sunnan: 
gekk i haug at hnykki 
hraeklungrs ept sköfnungi 
hriögervandi hjörva 
hildfraekn Kraka ens milda. 
Construction: frä ek at Miöfjaröar- Skeggi sesti [hjälms hregg 1 hvast, hinn ungi drengr rauö opt 
munn ülfs fyr haf sunnan: [hjörva hriögervandi 2 hildfrsekn gekk i haug Kraka ens milda 
ept sköfnungi at [hrseklungrs hnykki 3 . 
Kenningar: 1. hjälms hregg: des Helmes Sturm d. i: Schlacht. 2. hjörva hriö: der Schwerter Un 
wetter d. i: Schlacht, hjörva hriö-gervandi: Schlachtvollzieher d. i: Mann. 3. hree-klungr: 
Leichen-dorn d. i: Schwert, lmokluiigrs hnykkir: des Schwertes Zucker d. i: Mann. 
Inhalt: ‘Miöfjaröar-Skeggi kämpfte als Jüngling in den Südlanden; er drang in das Grab König 
Krakes und holte sich des Toden Schwert, den Sköfnung’. 
Skeggi — oder wie er häufiger nach seinem im Miöfjörör (nördl. Island) gelegnen 
Wohnorte genannt wird: Miöfjaröar-Skeggi —• gehört in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts zu 
den angesehendsten Häuptlingen des isländischen Kordlandes; als solchen bezeichnet ihn Ländn. 
V, 15 (Isl, I, 321 12 ). 
Er ist der Sohn des Norwegers Skinna-Björn, eines der ersten isländischen Ansiedler, geb. 
etwa 890, stirbt hochbetagt bei seinem Sohne Eiör zu (Störi-) As im Borgarfjörör, wo ihm auch ein 
Grabhügel errichtet ward, s: Landn. I, 21 und III, 1 und jpöröar s. hreöu 1848, 8 2 ff. und 58 28 ; 
vgl: Safn. I, 369-372. 
Mehrfach wird seiner in den Saga’s gedacht (processirt gegen Elosi: Grett. 1859, 19—20 
[im Jahre 940 vgl: Safn. I, 369 und 495]; Händel mit Sleitu-Helgi: Landn. II, 33 [im Jahre 950 
vgl: Safn. I, 369] und Flat. I, 410 — 411; Erzieher des [jorleifr jarlask. Flat, I, 208 — 209; bei 
Eirekr rauöi in Grönland: Bäröar saga 1860, 9 15 ff. 13 23 ff.; leiht dem Kormakr den Sköfnung: 
Korm. k, 9 u. a.) 
Was in Isld, str. 21 von ihm angeführt wird, berichten kaum viel ausführlicher Landn. Ill, 1 
(Isl, I, 169) und Jrnröar s. hreöu 1848, 8 6 —13: Skegge, ein tüchtiger Kämpe und Seefahrer trieb
	        

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