Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1874 (Band XXI.)

Von den 22 Geburten verliefen: natürlich 9 
Manual- oder Instrumental-Kunsthülfe wurde angewandt bei 14 
Uebersicht des Geburtsmechanismus bei den Geburten der 23 rechtzeitigen Kinder: 
Schädellagen 20 
darunter: einfache Schädellagen 17 
mit Vorfall eines Armes 1 
mit Vorfall der Nabelschnur 2 
Fusslagen : (2. Zwillingskind) 1 
Querlagen 2 
Uebersicht der geburtshülflichen Operationen 
Entbindung mit der Kopfzange IO 
darunter 2 mal bei Zwillingskindern wegen Eclampsie, 
Wendung auf die Füsse und Extraction 4 
darunter 2 mal wegen Querlage, 2 mal wegen Vorfalls der Nabelschnur 
neben dem Kopfe. 
Lösnng der Placenta, resp. der Eihäute 3 
Vereinigung eines Dammrisses durch die blutige Nath 3 
darunter 2 mal Heilung per primam intentionem 
Von den 23 Wöchnerinnen hatten ein normales Wochenbett 1 22 
es erkrankte an einer leichten parametritis und genas 1 
Von den 23 rechtzeitigen Kindern wurden lebend geboren 20 
todt geboren " — • 3 
darunter 2 nach der Wendung auf die Füsse mit nachfolgender Extrac 
tion wegen Vorfalls der Nabelschnur neben dem Kopfe; 1 nach einer 
schwierigen Extraction mit der Zange bei einem gleichmässig allgemein 
verengten Becken. 
2. Kranke. 
Es wurden behandelt: Kranke 40 
von denen keine während des Jahres starb. 
Als Assistenzärzte fungirten Herr Dr. WESTPIIALEN und Herr Dr. Babue 
Die Klinik wurde im Sommersemester von 22, im Wintersemester von 25 Zuhörern besucht. 
Dr. Litzmann. 
XII. Das pathologische Institut. 
Die schweren Mängel in den äusseren Einrichtungen des pathologischen Institutes, welche 
in der Chronik des Jahres 1873 ausführlich dargelegt wurden, traten in diesem Jahre bei wachsendem 
Materiale noch greller zu Tage und machen eine Abhülfe zu einem unabweisbaren Bedürfniss. 
Es wurden 1874 von dem pathologischen Institute 267 Sektionen gemacht (gegenüber 239 
im Jahre 1873). Von denselben stammten 57 aus der medicinischen — 46 aus der chirurgischen 
- 25 aus der geburtshülflichen und gynäkologischen (eingeschlossen 12 Kinder) — 1 aus der 
ophthalmiatrischen Klinik — 128 aus der Poliklinik - 10 aus der Privatpraxis.
	        

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