Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1873 (Band XX.)

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Im Mittel 26,761 
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IV. (l2,o . 0,4 37)' 
(13.3 
(18,0 
(18,5 
(23.° 
Im Mittel 25,854 
Auffallend hoch ist die ConStante für die Versuchsreihe mit der zweiten Spirale, da jedoch 
dieselben Beobachtungsmethoden angewandt sind und Nichts an dem Apparat verändert ist, so 
muss ich diese Zahl den übrigen vollkommen gleich schätzen, mithin resultirt als Mittel aus allen 
vier Beobachtungsreihen 26,672, das heisst also, bei einem Widerstand einer Siemens’schen Ein 
heit und einer Stromstärke, die in einer Minute 1 Cubikcentimeter Knallgas entwickelt, werden 
19,596 Gramm Alkohol von 0,7956 spec. Gewicht in 26,672 Minuten um 1 Grad C. erwärmt. 
Es blieb mir nun noch, um den Wasserwerth jener Alkoholmasse zu bestimmen, die spec. Wärme 
des Alkohols zu untersuchen. Ich verfuhr hierbei nach der von Kopp in den Annalen der Che 
mie und Pharmacie veröffentlichten Methode und zwar wiederholte ich für den von mir verwandten 
Alkohol diese Methode mehrere Male. Die vorhandenen Resultate differirten in der dritten 
Decimale, so dass siclrhieraus bei der Berechnung eine spec. Wärme von 0,579 ergab. Mit Hülfe 
dieser Zahl waren jene 19,596 Gramm Alkohol gleich 11,346 Gramm Wasser; folglich wurde bei 
den oben genannten galvanischen Einheiten 1 Gramm Wasser in 26,672: 11,346 — 2,351 Minuten 
erwärmt. 
Lenz benutzte als Widerstandseinheit einen Kupferdraht von 6, 35 8 engl. Fuss Länge und 
0,0336 engl. Zoll Dicke, seine Einheit der Stromstärke war eine Knallgasentwicklung von 41,76 
Cubikcentimeter in der Stunde; hiermit erhielt er nun bei einem Wasserwerth von 82,6 Gramm 
eine Erwärmung von 1 Grad Reaum. in 4748,3 Minuten oder für 1 Gramm Wasser 57,48 Minuten. 
(In der Abhandlung steht 5 3 /. t Sekunden.) 
Um nun einen Vergleich mit meinen Beobachtungen anstellen zu können, ist es nöthig 
die Lcnz’schen Einheiten auf die meinigen zu redlichen; dies ist aber bei der von ihm benutzten 
willkürlichen Kupfereinheit des Wiederstandes genau garnicht möglich und desshalb existiren hier 
über die verschiedensten Angaben. Müller berechnet (Fortschritte der Physik I) die Lenz’sche
	        

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