Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1873 (Band XX.)

übersezt heissen muss: „v o r gelegt ward“: pro- 
ponere (ngoS-tb/at) edictum. Hierüber schüttet 
Gothofredus sein füllhorn aus: mitte des paratitlon 
zu cod. Theod. I, tit. I, 1. Ueber die Verlesung 
der geseze in der kirche vgl. denselben zu XVI, 
tit. II, gesez 20 endo. Bingham, orig. eccl. II, 
XVI, 13. 
273. S. 61,5. Hs: qüfaje von qüfä, stange; diess 
ist ein Schreibfehler für xomäxai vgl. 67,40, Ueber 
diese und die ktxrixäQioi s. besonders Gothofredus 
zu cod. Theodos. lib. XIII, tit. I, gesez 1, XVI, 
tit. II, gesez 15. Bingham, origines eccles. III, 
VIII. Suicerus und du Cange unter d. ww. 
274. Sabbtä rabbtä dfattlre = charwoche: 
Acta martyrum ed. St. Ev. Assemanus I, 28b 8 
und dazu s, 41 a note 22. 
275. Kjulä, wohl ; seine mannichfaltigen 
Schreibungen spiegeln wieder yvlog (vgl. die Syr. 
Schreibung von ykij) /dos yyko;, 
276. „Synodisches schreiben“ kann hier nicht: 
ein solches sein, wie Bingham es orig, eccl. II, 
XI, 10 oder II, XVI, 17 erwähnt, sondern ist, 
nach Suicerus thes. eccl. I, 1189 unter Imoiokr, 
beurteilt, ein von Domnos als tlcujyos namens der 
von ihm im j. 448 nach ostern zu Antiocheia: 
versammelten diözesansynode verfasster brief. 
Bruchstücke dieser synode bei Mansi VII, 214 ff. 
s, Tillemont, memoires XV, 471; Hefele con- 
ciliengeschichte 2,292. 
277. S. 61,32. Ueber die qjäme vgl. anm, 
311. — Ueber Kyrillos brief an Iöannes von 
Antiocheia Mansi V, 301, Hefele, concilienge- 
schichte 2,252. 
278. S. 61,35. Vgl. Tillemont, memoires 
XIV, 538. 546. 
279. oaitinan [-so] hailtänäolt wbaktibätä täbätä 
färcm oenahnan. 
280. ’Eqqüo&cu Tinoi ifQticns: vgl. Schulze im 
iudex Graecus zu Theodoreti opera t. V unter 
iQQÜJO&Ctl. 
281. S. 62,18. Teqrob, n^oadvm und tadrek, 
xnTnlnfxßnvtiv (62,35) stehn hier nur bildlich für 
beistehn, zustimmen. 
282. Vgl. den VI. kanon von Nikaia und 
den II. der synode zu Konstantinopel vom j. 381, 
s. Hefele, conciliengeschichte I, 371, II, 5. — 
Ueber den begriff pornäsa, dioCxijm;: Suicerus 
I, 919. 
283. Der brief war also im September 448 
geschrieben. 
284. Bkoll zban zakkäj Msiha zäke. 
285. S. 63,5. Es gab also eine gegenpartei 
im konzil. 
285 a . Bingham, orig, eccles. II, II, 4. Aber 
noch mehre andre kleriker hiessen uq/ovifg: 
Suicerus I, 540. Assemani, bibl. Or. Ill, II, 
DCCCXLVI mitte. 
286. TafifTov vgl. Land, anecdota Syriaca I, 
text s. 59,2. 62,4 unten; oaccel 1 tamijon 4,5 = 
hiknis 1 t. Talmud bei Buxtorf 883. Hier scheint 
das rcifitToy der mutterkirche gemeint und ein 
missbrauch vorgeworfen zu werden, den das lezte 
alinea des XXV. Chalzedonischen kanon verbietet, 
vgl. den X. kanon des Karthagischen konzils 
vom j. 421: Hefele, conciliengeschichte 2,507, 
115 note. 
287. Hs: Foinike und Libanesia; das wären 
die zwei kirchenprovinzen Phoenice prima und 
Phoenice Libanensis secunda bei le Quien II, 
834. Hierocles ed. Parthey 715,5. 717,1. Allein, 
da in dem folgenden nur von der einen kirchlichen 
hyparchie, deren metropole Damaskos war, die 
rede ist, und weil die wähl gesezlich nur von den 
bischöfen einer hyparchie zu vollziehn war [Bing 
ham, orig. eccl. XVII, V, 3 note h], so habe ich 
und gestrichen. 
288. s. 63,39 vgl. 64,10. 65,9 und anm. 296. 
Vgl. Bingham II, XI, 7 ff. 
289. Suicerus, thes. eccles. unter tinyykkiov 
I, 1227, II, 1515 unten. Bingham, a. a. o. Reli 
quiae iuris eccles. Graece ed. de Lagarde s. 5. 
Augusti, handbuch der Chr. archäologie III, 235. 
290. Purguljä s. anm. 57. 
291. Dazu war ein alter von 25 jahren er 
forderlich: Bingham, orig. eccl. II, XX, 20. vgl. 
Assemani, bibl. Orient III, II, CCCXXXV1. 
291 tt . Häidein lwät dähel loaläha Dümnus 
oepisqöpä d oAntiukiä call, hau d [= <S] mettol 
qefimeh d Teoudoritüs, cal dhäkannä oemar, men 
ktlbätä slnmätä hau dhäkannä oestatti, oetbqi 
doepisqöpä nehwe: oaik, wsarkä: u> ldoxipäa»>i 
yevio&cu in. 
292. S. 64,25. vgl. anm. 53. Er degradierte 
den kleriker, der sich als solcher der befreiung 
von den gemeindelasten erfreute, zu einem laien, 
sodass er die plackereien [Kuhn, verf. d. Rom.
	        

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