Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1873 (Band XX.)

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,1 , j ’ 1 an , Sl0SS £ enommen (*••«„«, Smct) hast, - denn dies» hast du in den a 
demnach» [folgend™ Worten] tund gethau - indem du sagtest, es sei ein unsureichende, (Mp..., 
a damp) beweis, so hast du aber auch den ausdruck (Ing.) „tcmpel“ („i,) verleumdet.“’“' 
Ferner aus derselben Schrift: Nicht also ist ein lamm Gott das wort] sondern 
alsw,o ein lamm hat er dargebrocht(qarreb, die „atur, die er angenommen hat (de,11,»,). 
Genannt aber wird er lamm, und dieses wegen der Vereinigung (fvuaig). 
, , Fe rner aus derselben Schrift: Wie wäre nun nicht dieses klar (oetjadcat), dass, sobald 
u den Diodoros angeklagt hast, die angenommene natur „sohn der gnade* [= a'doptivsohn] genannt 
zu haben, du mit selbiger anklage dich selbst getroffen hast (oarmit). Du tadeltest ihn nämlich 
weil (-**) er geleugnet habe (.fa dass der aus David’s samen wahrhaftiger sohn des’ 
va ers [sei], Demi wie ist in Wahrheit sohn des Gottes des alls diejenige natur, welche aus David .5 
entnommen ward. Es hat ja (geir) diesen namen der, welcher vor den Zeiten vom vater ge 
zeugt ward. 
(t 9. y WiedC n Um a ^ S derselben schritt: Dann weist er eine gewisse auseinandersezung 
r T CI ^; VOr ; als eine “***«* (lam) von ihm geschriebene, und verklagt ihn 
[sie ? ] Ich bm zwar (dem) auf werke (^J des beiden (ganbärä) gestossen (pegcet): dieses-, 
habe ich nirgends gesehn Uebngens (dein) hast du keineswegs anklagenswerthes aufgetrieben (oadrekt) 
(fo 73 ); sondern ich glaube, dass in betreff dieses [punktes] diejenigen dieselben ansichten haben 
welche den sinn dessen, was geschrieben steht, verachten wollen. Denn allerdings («,.•) ziehen der 
heiligen evangehen [lies: evangelisten?] und der apostel Schriften zum ewigen leben jeden der 
will; aber trozdem giebt es unzählig viele (rebbwätä), die sie anders und verdreht ansehn, auf dem as 
entgegengesetzten pfade wandeln, und zu ausserhalb [ihrerj liegender (barräjä) finsterniss gezogen 
wer en: aber darum klagen wir nicht die göttlichen worte an, sondern widerlegen die stümperhaf- 
tigkeit (hedjotuta) derer, die keine guten ansichten haben. So wird nun auch von uns verfahren, 
und der sinn (tarcita) der in rechtlicher absicht aufgesezten [worte] dargethan werden Seine ansicht 
nun über selbige auseinandersezung (IW..*) lautet so: „Aber auch in ansehung der einrichtung , 
[olxovofitii) müssen wir merken, was Gott um unsrer erlösung willen durch die einrichtung [=- fleisch ' 
werdung] in unserm herrn Christus vollbracht hat.“ Gott nannte er hier den Gott des alls den 
vater unsors herrn lesu Christi; Christus aber den menschgewordenen Gott das wort, den einge- 
bornen sohn Gottes: denn durch ihn erhandelte ro, oettaggar) unsre auslösung der 
Gott des alls Ebenso hat auch der selige Paulos gesagt: (2 Kor. 5,10) „Gott war in Christo, 35 
as er dm weit mit sich versöhnte.“ - Betrachten wir aber auch das demnächst folgende: (fol 740 
Tott das wort hat, laut Verkündigung der heiligen Schriften, einen vollkommenen menschen der 
aus raham s und David’s samen ist, angenommen, welcher seiner natur nach das war was 
die gewesen sind, aus deren samen er war: seiner natur nach ein vollkommener mensch aus einer 
orkcnntnisshegabten (vo,r»*,', yv.oar^) seelo und menschlichem floischo bestehend (mqaijam). «, 
Ferner aus derselben Schrift: Hier richte deinen verstand auch auf die Wechsel der 
Zeiten: er hat nicht gesagt: „ich bin sein vater und er ist mein sohn“; sondern: „ich werde ihm 
zum vater und er wird mir zum sohne sein“ (Hebr. 1,5). 
Ferner aus derselben Schrift: Denn oiner ist der seiner natur gemäss eingeborne 
der eure natur angezogen hat. 
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