Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1873 (Band XX.)

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Abraham sprach: Auch ich habe Hlbä sagen hören: „Mögen sich die Juden nicht 
rühmen, Gott gekreuzigt zu haben; denn sie haben einen menschen gekreuzigt.“ 
Gelübdebruder Iöannes (fol 33 r ) sprach: Ich habe Hibä, als er am abend aus der 
taufkirche (ßanumrjniov) 158 hinausging, sagen hören: „Heute ist Christus unsterblich geworden.“ 1 ” 
Gelübdebruder Kö[n]stantInos sprach: Auch ich habe Hibä, als er am abend s 
aus der taufkirche umgekehrt war (pnä), sagen hören: „Heute ward Christus unsterblich.“ 1 ” Und 
am andern tage sprach er: „Ein andrer ist der vom vater, und ein andrer der von der jungfrau; 
und wie das purpurkleid zum könig, so verhält sich der leib Christi.“ 
Der ehrerbietige Samüel[os] sprach: Ich habe Hibä sagen hören: „Sowie der 
könig vermittelst (di«) seines purpurkleides schmach erleidet, so ward Gott, das wort, (<5 »f6; liyos) 
vermittelst seines leibes geschmäht.“ — 
Kornes Theodos[ios] sprach: Zwar was in betreff Hibä’s, bischofs dieser metropolis, 
deponiert worden, (in lv xmufHau ytvo^ifva)^ hat deine ziemende grosse aus den einzelnen kata- 
thesen erfahren. Nun aber, damit die sosehr aufgeregte stadt zur ruhe komme, ersuche ich deine 
grosse und beschwöre (sie) bei der heiligen dreifaltigkeit, bei der barmherzigkeit und dem sieg der i. r > 
herrn des erdkreises, und bei dem, den der sohn Gottes, um uns freude (/«?«) zu spenden, annehmen 
möge, unserm eignen herrn Theodos[ios]: dass ebendiese [katathesen] zu dem durch seine grosse 
hervorragenden magistros der göttlichen offizien,” damit durch seine hervorragende grosse die sieg 
reiche und göttliche krone (tägä) bericht empfange; ferner zu den gepriesenen (fol 33 v ) hyparchen 88a und 
prätoren; und zu dem gewaltigen stratelates beider heere 158 und apohypatön, 31 emporsteigen. Aber 20 
durch schreiben deiner grosse mögen die heiligen erzbischöfo der reichen (kahlnntä, fidni^wv) Kön- 
stantinüpolis und Alexandreia; der ehrerbietige erzbischof von Antiocheia, Domnos; 
Iübenalios, der heilige bischof von Ierusalem; und Eustathfios] und Fötios, die heiligen 
bischöfe von Tyros und Berytos, welche die richter der sache waren, unterrichtet werden. Ferner 
(dein) ersuche ich, dass auch eine abschrift (pehmä, 7aov) des Syrischen briefes, der, wie man sagt, 25 
von Hibä an den Perser Märe[s] geschrieben wurde, vor den ehrerbietigen klerikern und 
allen anwesenden verlesen, und in die hypomnemata gelegt werde. Denn dieses habe ich, von den 
ehrerbietigen klerikern, mönchen und stadtleutcn, wie die von ihnen gemachten katathesen aus weisen, 
ersucht, berichtet (oallfet). 
Der richter sprach: Die von dem gerichtshofe gemachten angaben (&vci<t'OQ«i\ insofern 30 
sie früher (men qdim) verhandelt worden, haben wir zwar sämmtlich den grossen und erhabenen 
ämtern (^t**«), nach maassgabe (oaik hailä) eines dem gerichtshofe dermalen mit einem fürchter 
lichen cidschwur praesentierten berichtes, nachdem sie über den obgenannten gegenständ waren 
[aufgesezt] worden, berichtet: jezt wird aber auch an dio gottliebenden bischöfe, (fol 34 r ) deren der 
gepriesene Theodos[ios] erwähnung gethan, was angemessen ist, geschrieben werden. Nun möge 35 
der brief, dessen der gepriesene mann erwähnung that, aktenmässig (bjad taksis) angenommen und 
verlesen werden. 
Uobersezung ,5 “ des von dem ehrerbietigen Hibä an den Perser Märe[s] 180 
geschriebenen briefes. — Nach dem anfange:*) 
F.v <TvvTCjj.ct) 0) Ty avvsaei aov ry (pooTeivtj, Ty <})’ öxiyocv tu 7icXXu t'7riywoo<Tv.oücq, 
olu 7T$o wv sytveTo, yvu^laui ?o7rov$uo-ufxev, eißcTes, ocs, tccvtcc ry er# B’totrs n 
yqottyovres (?), 71UT1 t5)oc Ttjs <tijv <rzrcuJSjs’ Tois ex.fi<re yvugi/jiu ylveTui tu 7tcc(> ri/xuv 
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') Mansi, Conoil. collectio VII, 241.
	        

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