Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1873 (Band XX.)

Herzen, die Du ihr zugewandt hast, und aus deren Vertrauen und Treue sie zu ihrer 
schweren Arbeit immer neue Kraft und Freudigkeit schöpft. Bewahre uns vor der 
Thorheit, die das Heimische vergöttert, aber bewahre uns auch vor dem 
elenden Sinn, der das Heimische verachtet, und muthwillig zerstört, was die 
Väter gebaut. Vor Allein aber erhalte unserer Hochschule und allen, 
die an ihr arbeiten, als Deiner Gaben beste den reinen, stillen und starken 
Geist, der im Wachsen und Fr u ch tbr i n gen seine tiefste Befriedigung 
findet, und die beste Gewähr dafür ist, dass kein äusserer Schmuck jemals den 
inneren Werth überstrahle, der das Palladium jeder Hochschule bleibt, und das 
einzige, womit sie die treue Liebe vergelten kann, die ihr das Vaterland 
entgegenbringt, und um deren willen wir heute wie aus Einem Herzen und mit 
Einem Munde sprechen: Gelobt sei Gott! Amen.
	        

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