Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1873 (Band XX.)

Vorwort. 
Das Verzeichniss der Handschriften der Kieler Universitätsbibliothek, welche sich 
auf die Geschichte und das Recht der Herzogtümer Schleswig und Holstein beziehen, 
ist von mir Kiel 1847 —1866 in drei Bänden herausgegeben worden. Die ehemali<ren 
Bordesholmer Druck- und Handschriften, welche bei Stiftung der Kieler Universität 
nach Kiel kamen, sind von mir in zwei 1862 und 1863 erschienenen Programmen 
„Zur Geschichte der Kieler Universitätsbibliothek“ verzeichnet, die Handschriften 
S. 40—116. Ich lasse die allgemeinem Handschriften, wenn ich sie so nennen darf, 
folgen. Ein kleiner Theil derselben ist in Naumanns Serapeum 1870 n. 18. 21. 22. 
gedruckt worden. Diese Zeitschrift ging leider ein, die Fortsetzung konnte also in 
derselben nicht erscheinen. Auch die dort erschienenen Abtheilungen sind vervoll 
ständigt, hier mit Zustimmung des Verlegers, wieder gedruckt. 
Bei manchen Manuscripten war ich unsicher, ob sie aufzunehmen seien. Ich 
habe, was nach meiner Ansicht auch nur einigen Werth hat, aufgenom- 
ineri. Mehrere der Handschriften sind aus dem Nachlass des Kieler theologischen 
Professors Kleuker in die Bibliothek gekommen, mehrere sind durch A. W. Cramers 
des Ictus, wie er sich gern nannte, Bemühungen auf seinen Reisen für die Bibliothek 
erworben, von seinen eignen Manuscripten sind mehrere aus seinem Nachlass für 
die Bibliothek theils gekauft, theils an dieselbe geschenkt worden. Ich habe, so 
weit es mir möglich war, die frühem Besitzer der Manuscripte genannt. 
Am Schluss dieses Vorworts drängt es mich, die Freunde dankbarst zu er 
wähnen, welche mir bei diesem Verzeichniss hülfreich gewesen sind. Bei den Vor 
arbeiten des Verzeichnisses der orientalischen Manuscripte hat mir mein früherer 
College J. Olshausen, als er noch in Kiel war, geholfen, später hat Professor 
Dillmann die einzelnen orientalischen Handschriften verzeichnet, auch Professor 
Nöldeke ist mir freundlich bei diesen Handschriften bchülflich gewesen. Das Ver 
zeichniss des Handschriften in lateinischer Sprache und anderer schwer lesbarer mss. 
hat der lesenskundige Handsehriften-Kcnner Doctor Detlefsen in Glückstadt wesentlich
	        

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