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II. Von der Universität im Allgemeinen und von den
U niversitätsinstituten.
1) Zur Geschichte der Universität
Rectoratsbericht vom 5. März 1869 bis 5. März 1870.
Das llectorat ward von Professor Dr. jur. August Beckmann verwaltet.
Der Personalbestand der Lehrer der Universität war im Sonnnersemester 1869
ordentl. Professoren, ausserordentl. Professoren. Privatdocenten. Leotoren,
in der theologischen Facultät 5 — — —
in der juristischen
in der niedioinischen
in der philosophischen
5
6
IG
1 (beurlaubt)
3
1
2
8
7
2
32
17
zusammen
Gesammtsumme 56,
Im Wintersemester 18 69 /™ blieb der Personalbestand im Allgemeinen derselbe; nur trat in der
philosophischen Facultät ein Privatdocent hinzu, und im Laufe des Semesters ward durch Ernennung
des Dr. Jürgensen zum extraordinarius die Zahl der medicinischen Privatdocenten um 1 vermindert,
dagegen die Zahl der ausserordentlichen Professoren um 1 erhöht.
Es ist also in dem liectoratsjahre 18 G9 /7o die Bewegung in dem Lehrkörper geringer als
unmittelbar vorher gewesen.
Die Frequenz der Studirenden war im Sommersemester 1869:
Theologen 61
Juristen 15
Mediciner 53
Philosophen 34
dazu hospites
163
4
im Wintersemester 18® 9 /vo:
zusammen 167;
Theologen 52
Juristen 20
Mediciner 60
Philosophen 24
156
dazu hospites
zusammen 161.
Ueber diese Frequenzverhältnisse lässt sich folgendes bemerken:
Die theologische, medicinische und philosophische Facultät halten sich seit längerer Zeit
auf einer Durchschnittsziffer, welche auch durch die Zahlen der vorliegenden zwei Semester behauptet
wird. Dagegen hat die juristische allerdings bedeutend an Zuhörern abgenommen und dadurch ist
überhaupt die Verminderung entstanden.

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