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Gen. 19. Aegolius K. et Bl.
45. Aeg. Otus L.
Ziemlich häufiger Strichvogel des ganzen Gebiets. Im Winter gesellig (Verf. hat bis zu 50
Stück zusammen beobachtet) und wahrscheinlich etwas nach Süd-West vorrückend. Wichtig für die
Vertilgung der Waldmäuse.
46. Aeg. brachyotus Forster.
Harter Sommervogel mancher grösserer Sumpf-Gegenden der Ebene des Gebiets.
Pommern: (N. 1857, III, S. llü.) — Oldenburg: (N. 1853, S. 55.) — In Anhalt von Balda-
mus brütend gefunden. — Für Holland von Schlegel als Brutvogel aufgeführt. — Das Brüten Im Mün
sterlande wird von Boismann vermuthet. — Auf dem Zuge fast überall vorkommend und häufig gesellig.
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Gen. 20. Nyctale Brehm.
47. N. Tengmalmi Gm.
Dürfte als Standvogel im ganzen Gebiet Vorkommen, jedoch häufig mit der Folgenden ver
wechselt sein.
Ost-Preussen: Wiese, Boeck. Pommern: Wiese. Schlesien: Gfloger. Lausitz: Tobias.
Anhalt: Baldamus. Mosel: Schäfer. Neuwied: Brahts. Harz: Saxesen. Tatra: Schauer.
Gen. 21. Surnia Dum.
48. »S. Foctua Retz.
Standvogel des ganzen Gebiets, im Westen wohl häufiger als im Osten. Bewohnt meist hohle
Bäume, jedoch auch Gebäude und am Rande des untern Rheinthals sogar — scheinbar selbst gegrabene —
horizontale Löcher in vertikalen Löss-Wänden nach Art der Ufer-Schwalben
49. S. passerina L.
(N.-O.) Ziemlich seltener Gast, am häufigsten noch im östlichen Theile des Gebiets. Viel
leicht im Riesengebirge brütend.
Schlesien: Gl Oger. Ost-Preussen: Boeck. Pommern: Hintz I. Harz und Thüringer Wald:
Naumann. Harz: Saxesen. Ein Exemplar einer Mündener Privatsammlung soll bei Göttingen erlegt sein.
50. S. funerea Lath. — Str. Nisoria Wolf.
Nicht zu selten als Wintergast in den verschiedensten Theilen des Gebiets beobachtet. (N.)
Soll nach Löffler in Ost-Preussen auch genistet haben. Oberlausitz „im Winter nicht ganz selten
(Tobias). Auch in Westfalen, Hannover und an der Mosel ist sie einigemal erlegt.
51. S. Nyctea L.
Periodisch erscheinender Wintervogel des östlichen Gebiets, besonders der Ostseeküsten-Länder.
Schlesien und Oberlausitz: G10ger und T0biaS. In Pommern und Preussen in den Wintern 65/GG
und (besonders) 58/59 verhältnissmässig häufig.

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