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das Kupferoxyd weg5 selbstverständlich darf die Gegend, wo die Substanz im Platin
Schiffchen sich befindet, nicht erhitzt werden. m
Auf diese Weise wird dann jedes Wasser, was sich vielleicht noch in der
Röhre befinden sollte, sicher entfernt. Hat inan diese Vorsichtsmassregel angewandt»
so kann man nach Verlauf von 5—6 Minuten die gewogenen Apparate anfügen und
verfährt dann, mit den Flammen der Substanz sich langsam nährend, genau wie bei
allen übrigen Verbrennungen.
Mehrere nach dieser Methode angestellte Versuche gaben die genausten Re
sultate; Resultate, die bei den gewöhnlichen Verbrennungsmethoden nie erreicht
werden.
Die Analyse meines Körpers ergab :
I. Vollständig weisse rhombische Blättchen im Vacuum über Schwefel
säure getrocknet 54° C. 0,234 Grrn. gaben mit chromsaurem Blei ver
brannt 0,6764 Kohlensäure und 0,1579 Wasser.
II. Rhombische Säulen 55° C. 0,i963 Grm. mit Kupferoxyd verbrannt gaben
0,5676 Kohlensäure und 0,1225 Wasser.
III. Rhombische Säulen, durchsichtig bei 54, 5 ° C schmelzend. Die Krystalle
waren ebenfalls über Schwefelsäure im Vacuum getrocknet. Mit Kupfer
oxyd nach den neuen Methode verbrannt. 0, 2 936 Grm. gaben 0,85 55
Kohlensäure und 0,is42 Wasser.
IV. Rhombische Blättchen 54° C. Mit Kupferoxyd im Sauerstoff- und Luft
strom verbrannt. 0,2194 grm. gaben 0,9304 Kohlensäure und 0,2022 Wasser
V. Krystalle von der Briefcouvertform 55° C schmelzend. Nach obiger.
Methode verbrannt; vorher über Schwefelsäure im Vacuum getrocknet“
0,2107 Grm. gaben 0, 62 is Kohlensäure und 0,1324 Wasser.
VI. Vollkommen reine, aus Alkohol umkrystallisirte rhombischen Tafeln 55
schmelzend. Nach obiger Methode verbrannt; 0, 293 4 Grm. gaben 0, 84 9i
Kohlensä»re und 0,19285 Wasser.
Hieraus ergiebt sich:
I. II. III. IV. V. VI.
C 78,8 7 8,86 79,46 7 9,46 80,255 79, 55
H 7,48 6,92 6,96 7,028 6,96 7,241
O —
Hieraus berechnet sich der Tolanalkohol Cu H12 Oa zu
168
12
32
C
H
O
212
100

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