Gebromtes Bromtoluyleii mit weingeistigem Kali.
Es wurde im zugeschmolzenen Rohr 8 Stunden lang auf 150° C erhitzt. Die
Massen färbten sich sogleich unter Erwärmung und Bildung von Aldehydharzbraun.
Der Alkohol wurde oxydirt und die Zersetzungsprodukte waren Tolan, Bromkalium
und Wasser; ich kann also die Resultate, die schon früher Limpricht und Schwanert
bei Ausführung ihres Versuchs erhielten, nur bestätigen.
Die Umsetzungsformel ist:
+ 3 K H 0 giebt
+ 3 K Br. + 3 Hg 0
+
(C H3
IC 0 H
Weingeistige Lösung von gebromten Bromtolnylen mit weingeistiger
Silberlösung.
Behandelt man die weingeistige Lösung von
Ce Hs — C H
Br.
Ce Hs
Br.
C Br.
mit einer weingeistigen Lösung von salpetersaurem Silberoxyd, so ensteht sofort ein
starker Niederschlag von Bromsilber; es wird jedoch nicht alles Brom hinweggenommen,
da der Weingeist zersetzend auf die Verbindung wirkt und Bromtolan bildet.
Mehrere quantitativ ausgeführte Versuche gaben folgende Resultate:
I. Die Substanzen wurden beide heiss gemischt. 0,5105 Grm. gaben 0,538
Bromsilber.
II. Die Substanzen wurden beide kalt gemischt. 0,6855 Grm. gaben 0,872
Bromsilber.
III. Lösung von gebromten Bromfoluylen wurde mit Lösung von salpeter
saurem Silber im zugeschmolzenen Rohr zusammengebracht; beide Sub
stanzen kalt gemischt und nicht erwärmt. 0,6365 Grm. gaben 0,79so Brom
silber.

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