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Krankenhause aufgenornmen, wurde Patient mit andern Kranken zusammen in eii
Zirrimer gelegt.
Naeh den meisten Autoren ist nun die febris recurrens als sehr contalsrös an-
erkannt In diesem Fall aber wurde weder einer seiner Zimmergenossen noch irgend
einer vom aufwartenden Personal inficirt.
Diesen Umstand glaube ich hauptsächlich der vortrefflichen Ventilation der
neuen Krankenhäuser zuschreiben zu müssen.
Jetzt sind bereits fast sieben Monate verstrichen, seit der Kranke aus dem
Krankenhause entlassen w'urde, und weder ist seit dieser Zeit auf dem Krankenhause
noch in der Stadt ein Fall von febris recurrens vorgekommen und somit‘dieser Fall
wirklich als sporadisch zu bezeichnen.
Ueber die Therapie ist auch hier wenig Erfreuliches zu sagen. Ausser einigen
Bädern wurden im ersten und zweiten Fieberanfall resp. 1,0 Gram und 1,5 Gram
thin, sulph gegeben, welches jedoch durchaus nicht hinreichte, die folgenden Fieber
anfälle zu coupiren. Im Allgemeinen wurde im Verlaufe der Krankheit ein expectatio
symptomatisches Verfahren eingeschlagen
Schliesslich möge es mir vergönnt sein, meinem hochverehrten Herrn Lehrer
Prof. Dr. Bartels meinen verbindlichsten Dank für sein freundliches Entgegenkommen
in Bezug auf vorstehende Arbeit abzustatten.

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