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Ein sporadischer Fall von febris recurrens.
A11 e Autoren, die über febris recurrens geschrieben haben, erwähnen nur grössere
Epidemien. Ja, Griesinger, der der Krankheit den Namen febris recurrens gegeben
hat, sagt im zweiten Bande des von Virchow redigirten Handbuchs der speciellen
Pathologie und Therapie, 2. Auflage, in seiner Arbeit über die Infectionskrankheiten
Seite 275: „Die febris recurrens kommt nur epidemisch vor und nie darf man
erwarten, in unsern gewöhnlichen Verhältnissen sporadischen Fällen zu begegnen.“
ln nachstehender kleiner Schrift möchte ich einen und zwar den ersten und einzigen
Fall von febris recurrens, der hier in Schiewig-Holstein beobachtet worden ist, als
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sporadischen beschreiben. Als Anfänger bitte ich um eine nachsichtige Kritik meines
kleinen Werkes.
Am 28. November erkrankte hier in Kiel ein Arbeiter aus Schweden Namens
Gustav Petersen, 25 Jahre alt.
Am 1. December im Academischen Krankenhause aufgenommen, betrafen seine
Klagen die sehr schmerzhaften Glieder und Muskeln, Schmerzen im Bauch und eine
mehrtägige Stuhlverstopfung. Bei Messung mit dem Thermometer im Mastdarm ergab
sich eine bedeutende Temperatursteigerung, die man auf der beiliegenden Tabelle ver
folgen kann. Roseolaflecke waren nicht zu bemerken, die Milz war wenig vergrössert.
Die Gelenke waren nicht geschwollen und nicht druckempfindlich; dagegen die Mus
kulatur des Ober- und Unterschenkels beiderseits etwas empfindlich, ebenfalls die
regio epigastriea und die Gegend der flexura sigmoidea. Die Herztöne waren rein.
Da der Kranke vom Tage seiner Erkrankung an keinen Stuhlgang gehabt hatte, wurde
mn Klystier verordnet, welches Stuhlentleerung bewirkte. Im weitern Verlauf der
Krankheit wurde Patient etwas icterisch und die Milz nahm bedeutend an Umfang zu«
Die Diagnose wurde anfangs auf Abdominaltyphus, bei dem man in den ersten Tagen
zuweilen sehr hohe Temperatur beobachten kann, gestellt, obwohl die Dannsymptome
fehlten. Die hohe Temperatur, die schon am Tage seiner Aufnahme exessiv stieg,
veranlasst^ dazu, wie es hier immer zu geschehen pflegt, das Heilverfahren mit kalten

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