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Wirkung Walther 21 ).bei mehreren Versuchen zu beobachten Gelegenheit hatte. Er erzielte dadurch
eine zwar langsame, aber doch stets steigende Temperaturzunahme, auch sogar, wenn die einge-
athmete Luft 2—3 Grad kälter war, als die Körperwärme. Walther glaubt auch, dass dadurch
die lästigen Lungencongestionen, woran ihm so viele Thiere verloren gingen, vermieden werden
könnten. Es dürfte also besonders in hochgradigen Fällen von Erstarrungszuständen durch Fara
disation des Zwerchfellncrven die künstliche Inspiration eingeleitet werden, man würde dadurch die
Erwärmung beschleunigen, ein Moment, welches wohl in Betracht kommen kann, besonders wenn
man nicht ganz Walther’s Ansicht theilt, sondern dem erstarrten Körper langsamer AVärme zuführt.
Vielleicht würde durch die künstliche Respiration auch ein Maassstab gegeben sein für die Prognose.
Diese würde günstig sein, wenn durch dieselbe Verbrennungsprocesse angeregt werden, und das
Thermometer eine Temperatursteigerung' nachweist. In dem entgegengesetzten Falle würde von
den Belebungsversuchen abzustehen sein.
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ai ) Reichert’s Archiv. 1865. pag. 31.
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