'Hit I
,:il/i n « . 'f1 • f ' '*'• id. ’> • ;i ■ - ‘dm
lj* {*}![» (jn, ir ( 4lU f '! MhlftlX
“lit lilfj j/ Hr. ill) 1<<1 .-•lit**« lim iHM/r
• (I 'if 'wiivl hoiI-vh//fuhs* niisbguu in-
\‘t f v> ’j.’. jJ'iUnl if.’l ''I'' ! : 'i (!:>i
Hu jsftiiii-i liJ.d fidII 11 - I i.‘> *i^- i‘.> 1
. , W MÜS 11 1.'-.- ,d;.'rtia #Kt
;i ■:<,!» ,ii „-.-hltn-iqiJl <•:*»••* '•lull '.itt'cill
■I. H-.UIMd'!!! IH
.,! .to
IV
1 'e Cirrhose des Magens isl eine der Krankheiten, deren Lelire ihrer Entstellung und Entwickelung
nach den letztverflossenen Decennien angehörl, Während in den älteren Schriften ihrer keine Erwähnnug
ßeschieht, finden wir die ersten Spuren einer verhällnissmässig spärlichen hierher gehörigen Literatur im
Laufe der ersten Hälfte der fünfziger Jahre.
Rokitansky, Müller u, A. brachten die Cirrhose unter die Rubrik „Kaserkrebs“; Bruch,
der ebenfalls drei Fälle der Art beschrieb, fasste sie unter dem Namen „Hypertrophie der Magenhäute“
zusammen, während Denders, der einige Jahre später einen Fall von Cirrhose in Nederl. Lancet.
'Uitlheille (siehe Canstalt’s Jahresbericht 1866, p. 303), sie mit dem Namen „Sclerose“ benennen zu
n 'iissen glaubte
Was die Bezeichnung „Faserkrebs“ anbelrillt, so scheint mir dieselbe entschieden verworfen
Werden zu müssen, da in dem Gewebe des erkrankten Magens die zahlreichen Zellen, die sogenannten
^•'ebszellen, fehlen, die sich immer in jeder wahren Krebsablagerung vorfinden. Ferner muss die Be
zeichnung „Hypertrophie der Magenhänle“ deswegen Bedenken erregen, weil eine Hypertrophie der
"kgenhäule nicht vorhanden, sondern nur einzig und allein das Bindegewebe vermehrt ist. Die Muskel-
Sc hicht, die makroskopisch sehr verdickt zu sein und an Masse zugenommen zu haben scheint, zeigt bei
uiikroskopischer Untersuchung keine Vergrüssenmg der einzelnen Muskelfasern und keine Vermehrung
” e|, selben im Vergleich zum normalen Magen, sondern die Muskelfasern sind durch die grössere Masse
Von Rindegewebe auseinandergedrängl Der Name „Sclerosis“ endlich ist nur die Bezeichnung eines
Klinischen Syniptomes, das der krankhaft afficirte Magen darbietet.
Der englische Arzt Br in ton, der in seinen „Vorlesungen Uber Magenkrankheiten“ (The.diseases
Ute stomach. London. 1859.) ebenfalls diese Krankheit genauer und eingehender beschrieben hat,
entschied sich für den Namen „Cirrhose des Magens-. Er wählte diesen, weil er fand, dass der patho-
*°gische Befund mit dem der Lebercirrhose die grösste Aehnlichkeit hat. Bei derselben nimmt bekanntlich
'* as Bindegewebe in den früheren Stadien überhand und verdrängt das eigentliche Leberparenchym mehr
U|| d mehr; später zieht sich das neugehildcle Gewebe immer mehr zusammen, bewirkt auf diese Weise
eine Verkleinerung der Leber, macht die Leberzellen atrophisch und die Gefässe und Gallenwege unwegsam.
Die Krankengeschichte und der Sectionsbefund, die ich hier folgen lasse, werden einen weiteren
** c, eg dafür abgeben, dass Cirrhose die einzig richtige Bezeichnung für diese Krankheit ist.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.