Full text: (Band XVI.)

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krat'l ohne Zuthun andrer Momente •durch! tjine nufc geriKgddVöiurafeyeirändteruDg- -de». 
Thorax bei der I» und Exspii^tiön eii> Frewrerden der Lungehelastidtät und so;. Re 
traction bewirkt, versuchte ich an Kaninchen dadurch, dass ich durch Dtarohadütt'eidwug 
des n. phrenicus idasuZewerchfell lähmtep experimentell die als nothwendig voraüßr 
gesetzten Bedingungen für diese Erscheinung herbeizuführen:' Freilich muss ich -,ptb 
steben, dass'ich mdistens, theils taemer Ungeschicktheit, theils .aber iauchidkr'gro'see'fi 
Schwierigkeiten- wegen y dte solche"Verwiche darbieten, zu keinem sichern Resultate 
gelangte. In einem Falte jedoch d gJ«ube! deh-. Erfolg gehabt zu habe»:- Ein grosses 
männ’lifchög Kaniiich«!» wurde auf einem Brette befestigt;! und darauf der Thorax .soig- 
Mtigi Von WDichtheiten • bih auf die Pleura cdstahs entblösst, ohne dass dabei ein 
irgend erheblicher Blutverlust erfolgt wäre. Mein Freund; Lhf. H a erimg, der :sm gütig 
war, dem Verbuche «iS beizuwohnen, und ich konnten deutlich sehend wie der Baum 
de* hinken'iotheni Lungei sieh fast überall bis ans Stennwä erstreckte, und so da» 
Hferz ürid: seihe Belegungen that gank Verdeckte.. Nachdem- »un «Lee phrenicms: der 
linkem Seite aufgesucht itltd durchschnitten war; war deutlich wahrzuuelimen, wie naeb. 
einer energischen GontPäetion desi Zwerchfells bei Durchschneädüng des -Nerven dt** 
Muskel in 'Seiner gewölbten Stellung verharrte unid keine;-Bewlegung des..betretfeiuten 
ThtJräxabschnittfes mehr erfolgte Nach Verlauf einer halben Stunde Ware« die Be 
wegungen des Herzens in einer grösseren Ausdehnung durch die tpleura Wiiiduroh 
sichtbär, als vorheiyrund war auch-der irothe-«Säum der linken Lungd’ Weifcenviim Herz- 
beuteh'.0Ui*üökg:etEÖ»nll-J^.ciV -i->b gumhiiwfhB ifo-mb dtehbtelg «noteurtim gnuniorfo* 
Zum Schlüsse möchte-Tch'noch der Girrhose der linken Lunge als einer Krank" 
heit erwähnen , bei der wir fasti ausnahmslos den Herzbeutel an seiner vordem .Seite 
m grosser Ausdehnung von Lringdnsubstahz entblötet finden. Es ist-zweifelhaft, ob 
man diese Erscheinung hier-.als von Retraction der Langen in unserm Siithe her- 
rührend ansehen kann; denn wir finden weder ein directes Hinderiiiss für das .Ki? - 
dringen der Lutt in die Lungen und das volle Wirken des Athmosphärendirupks.aüt 
dieselben, noch sehen wir dine Abnahme in der Krdft der Inspirationsmuskcdn , be 
deutend genug, um von ihr die Retraction abhängig machen zu können. Allein durch 
die Wucherung des 'interstitiellen Bindegewebes ih der Lunge .mit nachheriger, mW" 
biger Schrumpfung wird einmal dem entgcgßhstchenden Zuge der .Inspirationsmuskeln 
ein bedeutender Widerstand geleistet, -andrerseits verliert auch die erkrankte und mein' 
und in ehr schrumpfende Lunge -ihre Elasticität und somit die Fähigkeit; von der in 
sie eindritigendön Luft ausgedehnt zu werden; sodass beide Faotoren, 1 Muskelzug und 
Athmosphäfeiidruck, relativ zu schwach sind, die freilich abnorm beschaffene Lunge 
in ihrer normalen Ausdehnung zu erhalten. 
L. C., 42 Jahre alt, stellte sich vor einiger Zeit in der hiesigen medteiniscln o 
•Klinik von Er klagt über Husten, Auswurf und Schmerzen in der Brust, und will
	        
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