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erkrankten dagegen durchschnittlich einer längeren Zeit bis zur erfolgenden Genesung
als die Weiber. Endlich zeigten sich nicht unbedeutende Abweichungen in den ein
zelnen Monaten der Epidemie, besonders in Betreff der schweren Fälle. Denn wenn
auch die Monate, in denen die Epidemie am heftigsten auftrat, eine beträchtlichere
Aufenthaltsdauer brachten, zeichnete sich doch in dieser Beziehung vornehmlich der
Monat November, trotz seiner geringen Krankenzahl, aus, wie denn auch von den im
November aufgenommenen Kranken 3 erst nach einem Aufenthalte von resp. 50, 76
und 43 Tagen ertragen. Die kürzeste Aufenthaltsdauer für schwere Fälle fand sich
lr u September, für leichte Fälle im August.
Monat.
Juli
August
September
October
November
December
Jan. u, Febr.
in toto:
Durchschnittliche Aufenthaltsdauer für
1. leichte Fälle,
m. w.
14
20
21
30
27
28
21
23
33
16
24
27
25
25
25
2. schwere Fälle.
m.
46
54
42
44
66
58
49
51
w.
36
48
32
35
56
49
38
42
in toto.
32
34
30
36
44
39
33
35
In der vorletzten Epidemie betrug nach Weilands Aufzeichnungen die durch-
Sc hnittliche Aufenthaltsdauer der geheilt entlassenen Kranken 47 Tage, und zwar für
ßchwere Fälle 55 Tage, für leichte Fälle inclusive die Febricula-Formen 25 Tage.
Eine excessiv kurze Aufenthaltsdauer kam in der letzten Epidemie 5mal vor,
indem schon nach 8 (2 mal), nach 9 (2 mal) und nach 10 Tagen (1 mal) die Kranken
e ntlassen werden konnten. 2 von diesen gehörten übrigens dem Wartepersonal an.
■^eide kamen nach voraufgegangenem etwa achttägigem Unwohlsein in Behandlung,
blieben aber selbst als Febricula-Formen zweifelhaft. Eine ausserordentlich lange
Aufenthaltsdauer, zum Theil beträchtlich länger, als 10 Wochen, kam vor bei 10 Kranken.
Mon diesen starb einer am 76. Tage seinös Hierseins, ein anderer ward am 72. Tage
u ugeheilt entlassen. Die übrigen 8 wurden geheilt entlassen und zwar resp. am 73.,
76 (2 Kranke), 87., 96., 103., 107. und 112. Tage.

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