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neubildungen, die als Geschwülste im subcutanen Zellgewebe entstehen und sich im Fortschrei-
U;n gegen die Oberhaut hin erstrecken. Betreffs der Behandlung bespricht er nur die Vacci
nation und die Injection mit liqu. f. sesquichl. Er hat 19 Falle geimpft, davon 10 völlig, 4
theilweise geheilt und 5 ohne Erfolg behandelt. Die Injection (1 Thl. Eisenchlorid auf 3 Thl.
Wasser) in 3 Fällen mit Erfolg angewandt und zieht sie allen (ihrigen Methoden vor.
Giral des (Monvem. med. No. 19. p. ‘221. 1867) erwähnt eine Gefässgeschwulsl an der Stirn, die für
einen Hirnbruch gehalten wurde.
W. Cameror, Diss., Tübing. 1866, zur Casuistik der GefässgeschwUlste. Beschreibt aine grosse ca-
vernöse Geschwulst des Halses und ihre makroskopischen Verhältnisse in Bezu» auf die Ver-
hindung mit dem Gefässapparat.
Späth (Würzb. med. Corresp.-Bl. 37. p. 287. 1867), plötzlicher Tod nach Injection von liqu. ferri
sesquichl in eine Teleangiektasie.
Thom. Smith (Lancet, July 20. p. 65. 1867), verschiedene Formen von Nävus behandelt; als subcuta
nea venösen Nävus beschreibt er die cavernöse Geschwulst Gegen Hache Nävi empfiehlt ei
die Vaccination, sonst das Acid, nitric, und warnt vor der Injection mit liqu. ferri sesquichl.
Tealejun. (Med times and gaz. March. 9. p. 246. 1867) räth bei eingekapselten subcutanen Angio
men die Haut zu schonen. Er legt die Geschwulst durch einfachen Schnitt bloss, selbst wenn
in der Haut sich erweiterte Gefässe finden, weil dieselben sich bei der Narbenconlraction
zurückbildeu.
S H ome v er, Handbuch B. 2. Heft I. 1864, Krankheiten des Kopfes
Virchow, die krankhaften Geschwülste, B. 3. Hälfte 1. 1867.

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