Abweichungen weiss ich nur gibe, det 177,1. cuman, venire 101,1. cumet! 103,3 zu
nennen, natürlich Fehler des Schreibers.
Von grösserer Wichtigkeit, weil es den auch sonst bezeugten Unterschied der
Aussprache von e und e lehrt, ist, dass dieses letztere, das aus i gebrochene e, im
Schmellerschen Texte manchmal durch ae gegeben wird, welches nach Schmeller Vorr.
S XIII meistens (plerumque) einem e der Handschrift entspricht. Diese Schreibung
erscheint aber nur in zwei Verben, nämlich quedan und queman, von jenem findet sich
schon 23 4. quaedent, sonst aber von beiden Verben nur Belege in der zweiten Hälfte
des Buchs, abwechselnd mit e. Formen von quedan mit ae z. B. capp. 105. 113. 114.
117 118 142 145. und nach langem Zwischenräume 215 ff., von queman seltener und
bloss in den letzten Capp. 217,6. 235,3. 237,4. Da ae ausserdem nur noch in thannae,
tum 106 3. und in beidae 84,7. auftritt, deren ae resp. anderen Ursprung haben, so
wird es mir zur Gewissheit, dass bei jenen beiden Verben ein ae im Schmellerschen
Texte immer einem e des Codex entspricht.
4) In
nur einfacher
Betreff der Consonanten ist zuvörderst zu bemerken, dass im Auslaut
Consonant steht, also biginnan, bilinnan, aber bigan, bilan etc.
In der 1 redupl Classe wird die Doppelconsonanz nach dem langen Vocal des
Praeterffin-^und "auslautend zu einfacher, als: fallan, fiel, fielun; spannan, spien, etc.
5) Der Wechsel zwischen s und r in furliosan und ciosan, desgleichen in wesan
ist cranz ^ regelrecht B.: furliusit 44,24. zi forliosenne 9,2. furlös 125,8., das Subst.
fori «fr 178,4.fgicös 63,4. ir gicurut 168,4. gicoran 145,19., das abgeleitete Verb.!gicorön45,7.
6) ? Ueber den Wechsel von v (f) und b in hevan, levare, s. Anm. 16.
7) Wechsel von h und g findet sich in slahan 44,19. slehit 26,1. sluog 97,6.
sluogun 125,7. arslagan 125,6, in tl.wahan 155,2. thwah! 35,2. sie githuahen 84 4 gi.
thwaVm 831 ■ in ziohan 82,9. gizogan 18,1.; in intvihan (ag. onvreon, onvrthan) 67,8.
thi intrigi 67 6 intrigan 143,8; in thihan 137,3. th«h 12,9. 199,11. thuruhthigan 2,7.
3210 106 3 — Durch alle Flexionen behält das h das Verbum fhohan: floh 80,8.
18512 flu’hun 53 11 185,10., sowie die Verben der lsten Reihe der a-Conj., givöhan,
gehan.
8) sehan, videre, hat stets h, nie w,
Von lihan und sihan fehlen die Beispiele.
9) Wechsel von d und t. ,
a. werdan, fieri, und -quedan, dicere, erhalten im Partcp. Praetr. t statt d: giwortan
B 12 2 68,1. 70,2. 92,2. Ebenso t in den abgeleiteten arwertit, nequarn 36,4.
foruurt,’ detrimentum 90,5- zuowart, zuowert, venturus, futurus 62,8.147,8.173,2.
zuowart, ternpus futurum ! 02,2. 106,6. Seltsam erscheint wurdhun 5,13. —
Giquetan z. B. 4,4. 26,1. 74,3. 127.4, 180,1., qiquaetan 221,5. Ebenso die Sub.
stantive wolaqueti 3,3. und quiti 187,5. Ein Mal d giquaedan 116,3., entsprechend

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