Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1868 (Band XV.)

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schiedenheit in Betreff der Schwere der Erkrankungen und der Todesfälle tabellarisch 
zusammenzustellen: 
Es ergiebt sich hieraus, dass die Gesammtzahl der am Typhus erkrankten 
Männer 136 ist. 
Von diesen sind 75 schwere, 61 leichte Typhus und 11 Todesfälle. 
Die der weiblichen Kranken 83, 
mit 50 schweren, 33 leichten Typhus und 11 Todesfällen. 
Von den männlichen Kranken starben also 8 pCt., 
„ „ weiblichen „ „ „ 13 1 /* „ 
Die Mortabilität im Ganzen betrug also auf 219 Fälle (mit 125 schweren 94 
Achten Fällen) 22, d. h. 10%. 
Die Zahlen nach der andern gegebenen Eintheilung sind folgende: 
Von 136 Männern sind 106 Typhen, 30 Abortivtyph. und 11 Todesfälle, 
„ 83 Weibern „ 64 „ 19 „ „ 11 „ 
d. h. von 106 Männern mit ausgebild. Typh. starben 10 pCt. 
„ 64 Weibern „ ,, „ 16 „ 
D 
von 170 Kranken „ „ „ 13 „ 
Ueber die dem Typhus gewöhnlich zukominenden Symptome ist wenig zu sagen: 
as Prodromalstadium anlangend, musste mehrfach auffallen, wie eins von langer, 
bis 5 wöchentlicher Dauer vorwiegend schweren Fällen zuzukommen scheint, wie 
^Hdererseits 3 Fälle beobachtet worden sind, in denen die Krankheit plötzlich unter 
üttelfrost eintrat und dass diese Fälle sämmtlich den ephemeren Formen ange 
ln, mit energischem kurzen Fieberverlauf, von 4 bis 8tägiger Dauer, — Vorkomm 
nisse, wie sie theoretisch gewiss von Interesse sind. — Von praktischer Bedeutung ist 
le alte Erfahrung, die mehrfach bestätigt gefunden wurde, dass Typhuskranke, nach-
	        

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