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Der Abdominaltyphus im Altonaer Krankenhause in der
Epidemie 18 67 )68.
iur n Gegenständ meiner Inauguraldissertation wähle ich einen Bericht über 219 Fälle
V ° n Abdominaltyphus, die während der letzten Typhusepidemie im Altonaer städtischen
Krankenhause behandelt wurden. Mein Zweck geht dabei im Wesentlichen nur dahin,
Unen Beitrag zur Casuistik zu geben, und über dasjenige zu berichten, was, vom ge
wöhnlichen Krankheitsverlaufe abweichend, erwähnenswerth erscheint. Demzufolge
Wer de ich mich darauf beschränken, die letzte Epidemie in Paralelle zu stellen mit
(l enen früherer Jahre im Altoner Krankenhause, ihre allgemeinen Verhältnisse zu er
mähnen, dann über einige Combinationen von Typhus mit chronischen und acuten
Krankheiten zu berichten; darauf die vorgekommenen Complicationen (im symptoma-
tlSc hen Sinn), die der Diagnose Schwierigkeiten bietenden Fälle, die klinischen Todes-
Ut> sachen und endlich in Kürze den Sectionsbefund der am Typhus Gestorbenen
(lar zustellen.
Die letzte Typhusepidemie in Altona war, wenn man die Verhältnisse, wie sie
!' u Krankenhause vorkamen, als Maassstab nehmen darf, eine der heftigsten in den
(! tzten 7 Jahren. Nach den Journalen des Krankenhauses seit seinem Bestehen von
1861 her, übertrifft nur die Zahl der aufgenommenen Typhuskranken in der Epide-
! ^ >re Ausdehnung bei Weitem nicht erreichen. Auf der andern Seite übertrifft diese
J P 1 demie an Malignität jene von 1865, wird aber hierin von früheren Jahrgängen,
arn entlieh den Herbstepidemien von 1862 und 1863 überboten.
Eine Durchsicht durch die Krankenjournale lehrt, dass der Typhus auch in Altona
S a nz ausstirbt, vielmehr hier endemisch ist, denn Monate, in denen kein Typhus-
üie
fall
lr >s Hospital aufgenommen wird, gehören zu den Seltenheiten. Weiter lehren sie,

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