dem stark entwickelten malleolus extern, an der Aussenseite des calcaneus entlang,
etwas zur Plantarseite und heftet sich ohne den normalen Ansatz an der Basis des
1. Mittelfussknochens und o. cuneifirme I. zu erreichen, bereits an die äussere Plan
tarseite des o. cuboid, und an die äussere Seite der Basis des 5. Mittelfussknochens,
mit schliesslich sich verbreiternder Sehne befestigt. Rudimentäre Sehnen zum norma
len Ansatzpunkt sind nicht vorhanden.
M. peroneus brevis (Fig. 7 d). Er entspringt auf derselben Fläche, wie
der Vorhergehende, nach aussen und vorn vor demselben, aber mehr im unteren Drit
tel und zum geringeren Theil von der erwähnten Fascie. Seine Sehne geht dann, wie
in der Norm, mit der des peron. long, sich mit ihr kreuzend hinter dem malleol. ext.
längs der Aussenseite des Fusses und befestigt sich an die Basis des 5. Malatarsus-
knochen und zwar mehr an dessen Rückenfläche.
Beide mm. peronei sind verhältnissmässig gut entwickelt und von der starken
Fascie bis zum Uebergang in ihre Sehnen scheidenartig umgeben. Von der erwähn
ten Fascie umschlossen ist auch der n. peroneus superficial, der wie in der Norm
oben den Muskelbauch und schliesslich die Fascie durchbohrt.
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Muskeln an der Vorderseite.
Nach vorne von dem peron. brev. liegt noch das lig. mtermusculare,(Fig. 7 e),
welches von der Vorderkante entspringend, die Grenze der beiden erwähnten von den
folgenden Muskeln bildet.
M. peroneus tertius (Fig. 7 f). Entspringt nach innen von der vordem
Kante und dem die Grenze gegen die beiden vorhergehenden Muskeln bildenden lig. inter-
musculare, von den beiden mittleren Vierteln der fibula in einer Länge von 9 Centim-
Er ist halbgefiedert und geht eben vor dem hier modifieirten lig. cruciatum (Fig. 1 g)
zum grössten Theil in eine breite glatte Sehne über, die, mit eben diesem lig. cruciat.
aufs innigste verbunden, sich um das Gelenk des astragalus ähnlich, wie das lig*
annulare um dep Radiuskopf, herumschlägt, die Kapsel auf diese Weise verstärkt, und
schliesslich sich mit dem lig. cruciat. neben der Ursprungsstelle des m. ext. digit*
brev. an der Aussenseite des calcaneus anheftet. Zum normalen Ansatzpunkt an der
Rückseite der Basis des 5. Mittelfussknochens schickt er keine Sehne; doch findet
sich eine schwache Sehne, (Fig. 7 h), welche vom m. cusus digitor ausgehend sich in der
Nähe dieses Ansatzpunktes verliert, ein Umstand, der auf die normale Verwachsung
beider Muskel hinzudeuten scheint.
M. extensor digitor. comm, long (Fig. 7 i). Sein Muskelbauch ist md
dem Vorhergehenden, wie in der Norm, verwachsen. Wie die beiden folgenden Mus
keln, entspringt er von der Fläche zwischen der vordem und innern Kante der fibula,
neben dem Vorhergehenden in einer Länge von zwei Dritteln. Er ist halb gefiedert,
ziemlich schwach entwickelt und theilt sich bereits weit oben in 2 Sehnen, geht dann

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