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13) Das Philologische Seminar.
Ke ‘blieben für das Sommersemester 1868 die bisherigen 6 ordentlichen Mitglieder:
Lütjohann, Rüdiger, Gidionsen, Beckmann, Rohde, Richard; ausserdem beteiligten sich an deft Uebungen
von älteren: Ahlmann, Augustin, Martens, Sass, Rosenkranz, Stegeimann, Muhl, Claussen, Niese, neu
iiinzugekommen: Ferdinand und Friedrich Mau aus Kiel, und Herrmann Petersen aus Eggebeck,
.zusammen 18.
Im Griechischen wurde der 22ste Gesang des Ilias interpretirt.
Im Lateinischen wurde Cicero de Republica lib. [. interpretirt.
Disputirt wurde über 12 Abhandlungen.
Für das Wintersemester 1868/69 traten aus: Lütjohann, Rüdiger, Rohde; Beckmann ver
zichtete auf seine Stelle als ordentliches Mitglied, wohnte aber den Sitzungen als Zuhörer bei. Zu
den beiden älteren Mitgliedern Gidionsen und Richard kamen als ordentliche neu hinzu: Ni sc,
Petersen, Augustin, Sass und seit Neujahr, nachdem Richard die Universität verlassen hatte, Clawsen.
Ausserdem betheiligten sich an den Uebungen: Wiedemann, Rosenkranz, Stegeimann; neu hinzu
gekommen | Claus Schütt aus Averfleth, Otto Beuck aus Ottensen. Gesammtzahl: 13.
Im Lateinischen wurde Virgils Aeneis I. interpretirt.
Disputirt wurde über 13 Abhandlungen.
An Stelle der Interpretationsübungen im Griechischen, welche Prot. Forchhammer zu halten
durch seine Thätigkeit im Abgeorduetenhause verhindert war, traten die Sitzungen der phdosophishen
Societal, in welcher des Sophokles Oedipus auf Kolonos kritisch behandelt wurde,
Forchhammer. Ribbeck.
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14) Kunst- und Münzsammlung.
Ueber die demnächst zu erwartenden neuen Erwerbungen wird nach ihrer Aufstellung die
Chronik des nächsten Jahrs berichten.
15) Das pädagogische Seminar.
Das pädagogische Seminar hatte im Sommersemester 10, im Wintersemester 8 Mitglieder.
Thaulow.
16) Zoologisch-zootomisclics Museum.
Dieser Titel erscheint hiermit zum ersten Mal in der Chronik unserer Universität in Folge
der Einrichtung einer besonderen Professur für Zoologie, mit welcher die Direktion der zoologischen
und zootornischen Sammlungen vereinigt worden ist. Es ist selbstverständlich, dass sich hieran
weitere wichtige Veränderungen knüpfen mussten.
Um ein Auditorium für die zoologischen und* vergleichend anatomischen Vorlesungen und
die nöthigsten Arbeitszimmer für den Direktor, den Assistenten und für Mudirende zu schaffen,
waren Umsetzungen einiger Abtheilungen des Museums unvermeidlich. Durch sparsame Benutzung
aller vorhandenen liäume, selbst die Vorplätze mit inbegriffen, ist durch diese Veränderungen der
Platz für die Sammlungen nicht vermindert worden, sondern hat itn Gegentheil zugenommen, freilich
nur nach dem Princip, die vorhandenen reichhaltigen Sammlungen den Umständen gemäss möglichst
gut zu konserviren und sie in einer eben noch zugänglichen Ordnung zusammenzudrängen.

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