Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1864 (Band XI.)

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Hu 3° Jacoh Groth aus ßornhöved (resectionis cubiti specimina quinque). 
Moritz Thomsen aus Lunden (de necrotomia). 
Hermann Spies aus Ahrensböck (de cephalaematomate). 
C. M. de la Motte aus Boel in Angeln (de fistula vesico-uterina) 
Joh Franz Gottl. Schoenheyder aus Viborg (de quibusdam cataractae operationibus) 
J. Bheffert aus Itzehoe (de pulmonum et bronchicorum conditione qualis in angina 
membranecea et diphtheritica invenitur). 
IJeinr. Nissen aus Lunden (de casu quodam aneurysmatis arteriae carotidis sinistrae) 
Georg Barlach aus Bargtheheide (de amplification's vasorurn lymphaticorum penis)’ 
J. Hasselmann aus Dähnschenhagen (additamenta quaedam ad periostei transplan- 
tationem). ' 
10) Emst Ratjen aus Kiel (de hydrotherapia typhi abdominalis). 
11) Hermann Witt aus Colmar (de polypo uteri). 
Von der philosophischen Facultät wurde rite promovirt: 
Ernst Berch aus Schleswig (de nominum compositorum, quae in Homericis carminibus 
leguntur, formatione et significatione. Ungedruckt). 
II. Von der Universität im Allgemeinen und den Universitäts- 
Instituten. 
i. Zur Geschichte der Universität 
vom 5. März 1863 bis zum 5. März 1865. 
Die Aenderungen im Lehrerpersonal während der Jahre 1863 und 1864 sind schon unter 
den Personalnachrichten (s. oben und Chronik 1863 S. 3 ff.) erwähnt. Nur über einen schmerz 
lichen Verlust, der uns gegen das Ende dieses Rectoratjahres betroffen hat, ist noch zu berichten : 
über den plötzlichen Tod unsres jugendlichen Collegen, des Professors der Geschichte W. Jungharu. 
Wir geben hier die Worte, mit denen zwei der ihm näher befreundeten Collegen gleich nach dem 
Hinscheiden sein Andenken ehrten : 
N c k r o I « g. 
Wiederum, noch vor Jahresfrist, hat die kieler Universität einen schmerzlichen Verlust zu 
beklagen. Der seines zu früh verstorbenen Amtsgenossen Dietzel Wirken und Wesen vor we 
nigen Monaten in unserer Chronik so liebevoll geschildert — ihn hat ein jäher Tod in der Blütho 
seiner Kraft aus der hülle bescheidenen Glückes in die Ewigkeit entrissen. 
Wilhelm Junghans, ordentlicher Professor der Geschichte, ist nach dreitägigem Kranken 
lager am Abend des 27. Januar an der Rachenbräune gestorben. Das Menschenalter, welches 
ihm beschieden war, ist in ruhig harmonischer Entwicklung im stillen Frieden eines Gelehrten 
berufes verflossen. 
Am 3. Mai 1834 in Lüneburg geboren, legte er als musterhafter Schüler des eigenen 
Vaters einen trefflichen Grund für seine Bildung. Die auf dem Gymnasium liebgewonnenen clas- 
sischen Studien setzte er zunächst von Ostern 1853 ab in Bonn unter Ritschls Leitung mit so
	        

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