Full text: (Band XII.)

I. Personalnachrichten. 
a) Anstellungen, Beförderungen und Ehrenbezeugungen. 
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Unterm 17. Februar 1865 wurde durch Schreiben der obersten Civilbehürde der Herzogthümer 
Schleswig-Holstein und Lauenburg der Professor Dr. Möbius in Leipzig, als Professor für nordische 
Sprachen und Literatur und als Lector für die dänische Sprache an der hiesigen Universität 
angestellt. 
Durch Schreiben der obersten Civilbehürde der Herzogtümer Schleswig - Holstein und 
Lauenburg vom *26. April 1865 ward Professor Dr. R. Dove in Tübingen nach Kiel als ordent 
licher Professor für deutsches Privatrecht, Kirchenrecht, deutsche Staats- und Rechtsgeschichte 
berufen. 
Mittelst Reskriptes der obersten Civilbehürde vom 2. September 1865 wurde der Professor 
der lutherischen Dogmatik Dr. theol. u. phil. Richard Adalbert JApsius in Wien zum ordentlichen 
Professor der systematischen Theologie an der hiesigen Universität angestellt. 
Mit dem 1. Juli 1865 wurde der Dr. med. Adolph Pansch aus Eutin zum Prosector an 
der anatomischen Anstalt| ernannt. 
Unterm 12. October und vom 1. October angerechnet wurde der bisherige ausserordent 
liche Professor der pathologischen Anatomie an der hiesigen Universität Dr. med. Aug. Ed. Ferd. 
Colberg zum ordentlichen Professor befördert. 
Als Privatdocenten habilitirten sich im Jahre 1865 der Dr. Jürgensen in der medicinischen 
Facultät, der Dr. v. Fischer - Benzon in der philosophischen Faeultät und der Dr. Olaus llenrici 
gleichfalls in der philosophischen Facultät; der Letztere, welcher in Heidelberg promovirte, nach 
dem er sich durch ein Colloquium hier nostrificirt hatte. Dr. Henrici verliess übrigens die Univer 
sität. schon im Wintersemester 18 65 / B(i , um einem Engagement nach England Folge zu leisten. 
b) Abbmifimgni *), Pnisioiiiniiigm Todesfälle. 
einem 
Um Ostern 1865 folgte der Professor der systematischen Theologie Dr. 6r. A. Fricke 
ehrenvollen Rufe als Oberkatechet und Prediger nach Leipzig. 
Der Verlust, welchen die Universität dui’ch den am 27. Januar 1865 erfolgten Tod des 
Professor Dr. Junghans erlitt, ist bereits in der letzten Chronik besprochen worden (s. dir. 1864 S. 4). 
*J In der Chronik pro IS64 ist irrthümlich angegeben, dass Professor Dillmann nach Marburg berufen Sei, während 
seine Berufung nach Giessen stattgefunden hat. 
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