Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1859 (Band VI.)

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sondern ward unterm 27. Mai 1859 der bisherige Gevollmächtigte im Ministerium für die Herzog 
tümer Holstein und Lauenburg C. F. Meyersahm zum Syndikus, Quästor und Aedilen ernannt, und 
trat derselbe im Sommer 1859 seine Aemter an. 
Die Frequenz der Universität hat sich um ein Geringes gehoben. Die Zahl der Studirenden 
betrug in den 4 Semestern 132, 143, 157, 144, oder im Durchschnitt 144 gegen 139 in den vorher 
gehenden 4 Semestern. Die im letzten liectoratsberiehte in dieser Beziehung gemachten Bemerkungen 
(s. Chronik 1858, S. 24—26) würden fast wörtlich zu wiederholen sein, namentlich lässt sich aus 
einer statistischen Zusammenstellung über den Besuch der Universität unwiderleglich beweisen, dass 
seit etwa 1832 die Zahl der Stndirenden aus Holstein und vom Auslande sich nicht vermindert, eher 
vermehrt hat, und dass lediglich die Verhältnisse Schleswigs den Ausfall erklären.*) 
Ueber Fleiss und Sittlichkeit der Studirenden können auch für die verflossenen 4 Semester 
Quästoren. 
1770—80 Prof. Struve. 
1780—1804 Archiater Ackermann. 
1804—13 Prof. Valentiner. 
1813 — 32 Prof. Reimer. 
1833—35 Prof. Twesten. 
1835—52 Prof. Scherck. 
1854 — 59 Christensen. 
Aedilen. 
1769—99 Archiater Ackermann. 
1799 — 1813 Prof. Valentiner. 
1813—32 Prof. Reimer. 
1833—35 Prof. Twesten. 
1835—52 Prof. Scherck. 
1854—59 Christensen. 
Syndici. 
1771 — 84 Dreyer. 
1784 Prof. Mellmann. 
1784—87 Prof. Weber. 
1788—1801 Trede. 
1801- 4 Prof. Feuerbach. 
1804 — 5 Tönsen. 
1805—14 Hasse. 
1814 Pfaff, Cramer, Welcher, Falck. 
1815 — 16 Dr. Reinhold. 
1816—19 Römer. 
1820 Prof. Tönsen. 
1820—31 Wittrock 
1831 — 59 Christensen. 
* 
*) Einige statistische Bemerkungen von Dr. F. Volbehr über die Frequenz der Universität Kiel von ihrer Stiftung an 
bis zum Jahre 1858 zusammengestellt finden sich in Bd. I, Heft 3, S. 428 und Band IH, Heft 2, S. 13 der Jahrbücher für 
die Landeskunde der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg. Zur Vergleichung der verschiedenen Perioden, auf 
welche im obenerwähnten Rectoratsserichte hingedeutet ist, 
folgende Zahlen dienen. 
a) Zeit der stärksten Frequenz der Universität: 
mit dem Besuche der Universität in den letzten Semestern mögen 
Jahr 
1828 
1828 — 29 
1829 
1829 — 30, 
Gesammtzahl 
370 (380) 
325 (330) 
358 
328 
Theol. 
166 
149 
141 
139 
J urist. 
117 
104 
126 
102 
Medio. 
66 
54 
69 
62 
Phil. 
21 
18 
22 
b) Zeit der gleichmässig verringerten Frequenz (von 1832 beginnend): 
1846 
1846—47 
1847 
1847 — 48 
209 
196 
187 
192 
c) Die letzten acht Semester: 
1856 
1856 -57 
1857 
1857— 58 
1858 
1858— 59 
1859 
1859 — 60 
141 
150 
142 
122 
132 
133 
157 
144 
69 
63 
53 
48 
21 
32 
34 
27 
30 
32 
32 
29 
76 
64 
80 
84 
48 
49 
46 
39 
43 
58 
61 
52 
36 
43 
36 
35 
48 
42 
38 
30 
32 
32 
29 
34 
28 
26 
17 
25 
24 
27 
24 
26 
27 
21 
35 
29 
Sehlcsw. 
169 
149 
155 
130 
77 
79 
77 
80 
39 
39 
36 
31 
32 
35 
39 
29 
Holst. 
167 
147 
164 
162 
100 
83 
81 
84 
84 
93 
88 
77 
84 
95 
97 
101 
Lauenb. 
2 
1 
1 
7 
8 
8 
11 
8 
7 
4 
4 
4 
3 
Dän. 
15 
11 
14 
1 
2 
Ausldr. 
17 
21 
27 
22 
23 
24 
17 
13 
10 
11 
14 
9 
10 
9 
17 
10
	        

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