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angedeutet, nur zu leictit scheinbare, indem sich nie mit Bestimmtheit 
entscheiden lässt, ob nicht auch so das Delirium ausgeblieben wäre. 
Eichelberg und Hasche-Klünder empfehlen am dritten Abend 
Chloral in der Voraussetzung, dass dann der Anfall seinem Ende nahe 
sei und dieses durch die Medication beschleunigt werden könnte. Auch 
dagegen habe ich meine Bedenken. Ist der Kranke einmal ohne 
Narcotica so weit, dass thatsächlich der kritische Schlaf dicht bevor 
steht, so bedarf es auch nicht mehr der künstlichen Nachhülfe. Will 
man diese aber trotzdem anwenden, so giebt es jetzt genug Narcotica, 
die harmloser und sicherer als das Chloral wirken; man sollte auch 
berücksichtigen, dass, wenn nach dem Verlauf von einigen Tagen der 
Patient anscheinend anfängt müde zu werden, dies nicht immer die 
Ankündigung der Reconvalescenz ist, sondern dass sich dahinter auch 
eine schlimme Wendung des Deliriums verbergen, dass dasselbe einen 
asthenischen Charakter annehmen kann, eine durchaus unerwünschte 
Wendung, deren Gefahren durch ein Narcoticum nur gesteigert werden. 
Solche Zustände werden um so leichter übersehen oder missdeutet 
werden, sobald eine gewisse Therapie schematisch angewandt wird. 
Wenn man überhaupt zu Narcotica seine Zuflucht nimmt, geschieht es 
doch wohl in erster Linie, um die Unruhe der Kranken zu mildern, 
Kräfte zu sparen, vor Allem das Herz zu schonen. Dazu ist, wie auch 
von anderer Seite hervorgehoben, besonders der Paraldehyd geeignet, 
zumal er zugleich auch noch eine anregende Wirkung auf das Herz 
ausübt. Bonhoeffer sah auch von Isopral beruhigende Wirkung, was 
ich durchaus bestätigen kann. Auch Veronal und Trional sind dem 
Chloralhydrat stets vorzuziehen. Bei vollentwickeltem Delirium wird 
man bei keinem dieser Mittel sicher darauf rechnen dürfen, Beruhigung 
oder gar Schlaf zu erzielen, ganz abgesehen davon, dass dieser künstliche 
Schlaf nicht auch das Ende des Deliriums bedeutet. Die Wirkung der 
Narcotica, ganz besonders auch des sonst so vorzüglichen Paraldehyds, 
macht sich aber oft dadurch unangenehm geltend, dass die Kranken 
zwar nicht schlafen oder erheblich ruhiger werden, sondern dass sie 
anfangen zu taumeln, unsicher auf den Beinen, wie betrunken, sind, so 
dass nur die Gefahr, dass sie hinfallen oder sich stossen und verletzen, 
eine erhöhte ist. Selbst das sonst so zuverlässige Scopolamin oder 
besser Duboisin, zu dem man zuweilen seine Zuflucht nehmen muss, 
wirken nicht sicher. 
Neben dem Versuch der Bettbehaudlung, der stets zu machen, aber 
leider in den meisten, voll entwickelten Fällen kaum durchführbar ist, 
werden mit Recht Bäder zur Beruhigung empfohlen. 
Ganser, der einen Exitus im Bad erlebte, warnt davor, doch
	        

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