Full text: George Colman the Elder's Komödie "The Man of Business" und die Farce "The Deuce is in Him"

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zu lösen, indem sie dem Obersten gegenüber die kalt Zurück 
weisende spielen soll. Emilie wie Florival versprechen ihr Bestes 
leisten zu wollen. — Der Diener meldet Oberst Tamper; noch 
einmal feuert Bell Emilie an, ihre Rolle unbeirrt durchzuführen. 
Szene 3. Tamper ist bei seinem Eintritt in Emiliens Haus 
etwas ungehalten darüber, daß der Diener ihn nicht gleich hat 
vorlassen wollen. Höchst verdutzt ist er, als er Besuch antrifft 
und zwar einen Hauptmann, der ihm überdies als ein intimer 
Freund Emiliens hingestellt wird. Die zurückhaltende, zweideutige 
Sprache, dazu das Kokettieren Emiliens mit dem Offizier, wirken 
nahezu betäubend auf ihn. Die absprechenden Äußerungen 
Florivals bezüglich seiner äußeren Erscheinung, die durch die 
Verletzungen geradezu entstellt sei, lassen Tamper die Gewißheit 
gewinnen, daß Emilie ihm ihre Neigung zu Gunsten des Haupt 
manns entzogen habe. Seinen Vorwurf, daß sie an ihm schnöden 
Betrug geübt hätte, lehnt sie mit dem Bedeuten ab, daß die 
Freundschaft zwischen ihnen ein Ende habe. Ohne Umschweife 
weist sie ihn auf seine schwache Seite, die Eitelkeit, hin. Un 
umwunden legt sie ihm dar, daß die Einbuße seines ganzen Ver 
mögens ihre Liebe zu ihm nicht habe erschüttern können, allein 
eine Verbindung mit einem Verstümmelten einzugehen, widerstreite 
ihrem ästhetischen Empfinden! Geschickt weiß sie seinen Unmut 
zu steigern, indem sie sich wieder zum Hauptmann wendet. In 
grimmig heischt er nunmehr eine Erklärung, ob sie dessen 
Huldigungen entgegengenommen habe. Als sie dies bestätigt 
und ihn weiterhin ihre Ungnade fühlen läßt, glaubt er ihre Ge 
sinnungsänderung dem Einwirken des ihm unbekannten Offi 
ziers zuschreiben zu müssen. Jetzt bietet sich für Florival 
wiederum Gelegenheit, wirksam einzugreifen. Scharf und zu 
gleich drastisch betont sie, daß einzig und allein Emilie 
das Verfügungsrecht über ihre Hand zustehe. Es entspinnt sich 
ein erregter Streit, ein Wort gibt das andere, bis schließlich Tamper, 
seiner Wut über die verächtliche Behandlung als Krüppel und 
Blinder nicht länger Herr, die Maske der Verstellung fallen läßt. 
Statt der vernichtenden Wirkung, die er davon erwartet, erregt er 
bei den Anwesenden nur ein herzhaftes Gelächter und höhnische 
Bemerkungen. Als Tamper seine Befriedigung darüber kundgibt, 
daß sein Vorgehen ihm den Beweis ihrer Unbeständigkeit erbracht 
habe, hält ihm Emilie das Unwürdige und Kränkende seiner Hand
	        

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