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tiefer in die Gunst Beverleys hineinzuschleichen und ihn weiter
auszubeuten.
9. In geschickter'Weise gelingt es ihm dann auch, Beverley
von seiner selbstlosen Handlungsweise zu überzeugen, ohne auch
nur den leisesten Argwohn wachzurufen.
Mit Beginn des III. Aktes tritt die Handlung in eine neue
Phase ein; der erste Rückschlag von Fables Plane macht sich
geltend: Verdächtigungen werden in der ganzen Stadt gegen ihn
laut. Doch scheint die Kunde von dem jähen Glücksumschwunge
zugunsten Beverleys ihnen bald den Boden zu entziehen. Der
zweite Teil des Aktes läßt die Handlung nicht recht in Fluß
kommen; wir erfahren lediglich, daß Beverley auf dem Wege der
Besserung ist und sich von Deniers Heuchelei weiter umgarnen
läßt.
Akt IV.
1. Check bringt Fable in die höchste Bestürzung durch die
Meldung, daß Beverley sich durch Spekulationen zu Grunde ge
richtet und daß er binnen 24 Stunden große Zahlungen zu leisten
hätte. Fable, dessen ganzes Streben darauf ausging, Beverley
wieder auf den rechten Weg zu führen, muß erkennen, daß seine
wohlgemeinte Absicht die verzweifelte Lage Beverleys herauf
beschworen hat.
2. Beverley, den er zu sich hat bescheiden lassen, wirft er
erregt vor, daß er sein Spekulieren dauernd vor ihm geheim ge
halten, sich also eines schweren Vertrauensbruches schuldig ge
macht hätte. Als dieser den Anklagen auszuweichen sucht und
überdies noch Mitleid beansprucht, bringt ihm sein Vormund die
Niederträchtigkeit seines Handelns zum Bewußtsein, indem er ihn
als Urheber des Ruins vieler Unschuldiger bezeichnet. Unbeirrt
durch Beverleys Entschuldigungen, der mit dem sicher erhofften
Gewinn Lydia hatte erfreuen und Fable überraschen wollen,
rückt dieser die ganze Verworfenheit von Beverleys Tun ohne
Nachsicht in das rechte Licht. Diese Anklagen, die Fable im
Tone leidenschaftlicher Entrüstung gegen ihn schleudert, sind von
vernichtender Wirkung auf den Schuldigen. Nur zu deutlich fühlt
Beverley ihre Berechtigung. Von tiefer Verzweiflung ergriffen,
fühlt er jetzt Reue und bittere Gewissensqual. Fable aber, der

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