I. Analyse
des „Man of Business“.
Colman widmet seine Komödie „The Man of Business“
dem „Honourable Constantine John Phipps“ aus inniger Freund
schaft und Hochachtung. Er rühmt dessen makellosen Charakter,
seine treue Pflichterfüllung, seinen Wissensdurst und seine aus
gezeichnete Kenntnis der Verfassung, um dann den Gedanken,
daß etwa Eitelkeit oder Lust an Schmeichelei ihn zu dieser Wid
mung veranlaßt hätten, zurückzuweisen. Nach flüchtiger Hin
deutung auf die Quellen seines Stückes leitet er über zu der
Tendenz, die er in demselben verfolgt, nämlich einzutreten für die
gefährdete Preßfreiheit. Mit scharfen Ausdrücken geißelt er jene,
die sich an ihr vergreifen. Colman vertritt die Ansicht, daß eine
mit gesunder Satire erfüllte Komödie das wirksamste Mittel sei,
den Mißbrauch der Preßfreiheit, dessen Bestrafung man doch nicht
durchführen könne, zu beschränken oder gar zu beseitigen. Rufe
die Komödie diese Wirkung hervor, so sei ihr Hauptzweck
erreicht!
ln üblicher Weise geht ein Prolog (gesprochen von dem
Schauspieler Woodward, dem Darsteller des Tropick) dem Stücke
voran.
Ein Autor tritt darin mit seiner Handschrift auf und beklagt
sich entrüstet, daß der Theaterdirektor sein geistreiches Stück ab
gelehnt habe, bloß um sein eignes fades Zeug aufführen zu
können; dieses sei gleich allen seinen übrigen Arbeiten lediglich
Flickwerk, worin ja bereits ein Beweis für die Schwäche der
Erfindungsgabe des Verfassers liege. Dann ermuntert er seine

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