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K. Simon, Beiträge zur Kenntnis der Mineralfarben.
gelb, spez. Gew. 4,619; einer bräunlichgrün, spez. Gew. 4,437;
drei Kristalle moosgrün mit den spez. Gew. 4,022, 4,104, 4,244.
Die Entfärbung wurde in der angegebenen Weise vor
genommen.
Farbe
Ent-
färbungs-
begiun
Entfärbt
bei
Ohne Ände
rung weiter
erhitzt
Farbe nach dem
Erkalten
1.
Rotbraun . . .
. 310°C
500° C
550° C
farblos
2.
Bräuulichrot. .
. 300
500
540
farblos bis grau
3.
Rotbraun . . .
. 305
490
550
rötlichgrau
4.
Bräunlichgrün .
. 290
500
750
zeisiggrün
Die rötlichen Kristalle verhielten sich ähnlich wie die
Tasmanien Zuerst wurde die Farbe leuchtender, dann trat
Entfärbung ein. Immer war ein geringer Beschlag durch
Destillationsprodukte zu sehen, bei dem bräunlichgrünen Ge
röllstück war er auffallend stark. Chemische Reaktionen in
den eingeschalteten Probierröhrchen wurden wegen der ge
ringen Menge der Substanz nicht erzielt.
Hieran schloß sich das Glühen der drei grünen und des
bräunlichgelben Steines. Sie zeigten auffallende Abweichungen.
No. 1 (grün) wurde auf 690° C erhitzt; keine Änderung
der Farbe und des spezifischen Gewichtes.
No. 2 (grün), erhitzt auf 720° C, ohne Farben- und spe
zifische Gewichtsänderung.
No. 3 (grün) wurde auf eine Temperatur von 730° C ge
bracht, blieb grün, leicht verschleiert, spezifisches Gewicht
konstant.
No. 4 (bräunlichgelb) wurde bei hoher Temperatur stroh
gelb, beim Erkalten nahm er die ursprüngliche Farbe wieder an.
Sein spezifisches Gewicht stieg von 4,619 auf 4,666.
Obgleich bei diesen vier Versuchen keine Entfärbung
eingetreten war, konnte doch stets ein merklicher Beschlag
erkannt werden, ein Nachweis von Verbrennungsgasen wurde
nicht erbracht.
Erhitzungsversuche mit Zirkon in Sauerstoff.
Für die Parallelversuche in Sauerstoff waren bei orga
nischem färbenden Agens andere Verbrennungsprodukte zu
erwarten. C mußte zu C0 2 , H zu H 2 0, N zu NO oder höheren
O-Verbindungen oxydiert werden. Für H 2 0 wurde Ferro-

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