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leiftete. x ) ©ortft ift bon Pertinenten ber ©egeherger 23urg in
biefem 5fircf)ff>tel nichts nachtoeisbar. Ser größte Seil beweiben
befonb fid) in 4?änöen öeS SlöelS. * 2 )
3?oit 9tec^ten öeS SanöeSljerrn int ®ird$iM SBarber ift
im 15. Salmhunöert gar nichts bezeugt. Sagegen laffen fitf),
abgefe^en bon geringen SSefi^ungen öeS ©egeberger ^lofterS, 3 )
grofie ©üter beS SIbelS §ier nadjtoetfen. 4 )
Sie übrigen Sörfer, bie 1316 genannt toerben, lagen
3itm größten Seil im Mrdftyiel Slltenlremfte. SaS Sorf 2llten=
fremde felbft tourbe jum Vieler SanbeSteil gelegt 5 6 ) nnb fam
erft 1397 mit bem gangen Äirdhffnel an baS Slmt ©egeberg.
Sie Sörfer ^arfau, piuntau, Äaffau, Stolpe gehörten nnd)=
mals t um ©ut ©ierfjagen, ob aber fd£)on im 15. i^ahrljunbert, B )
ift nicht nachtoeiSbar. SaS ©ut felbft tnar im 15. 3;at)rt)unöert
borhanben. Senn ber 23ater jenes Setlef bon föofmolb, ber
1462 93efijjer bon ©eeborf mar, mirb im felben gapre 7 ) als
*) Reg. Chr. 1, Sir. 48.
s ) Qm SBefih bon |>ornöborf erfct)eint 1464 Sietrid) 33Iome, ber feit
1480 auch ate S3efit)er bon ©eeborf (1462 ift 3nbaber bon ©eeborf §ein=
riet) S3ofWolb. U. III, ©. 108) genannt Wirb. S8on feinen ©filmen Heinrich
nnb §anö erhielt legerer, nachbem fein S3ruber mit ©elb abgefnnben War,
bie tjintertaffenen ©üter (b. ©temann, 3ttr ©efcfjicfjte ber gamitie SBlome.
llrt. S3eitr. @. 5). 9tacf)bem biefer 1500 in ber ©dflacfjt Bei ^emmingftebt
gefallen War (SleoforuS, ed. Sablntann, I, 492; bgl. and) SBeber b. 9lofen=
frantj, 3tfd)r. 35, ©. 123. 128), Wirb fein ©ot)n Siebrid) alfi SBefitser bon
©eeborf genannt (91. @t. SJlag. III, 72; VI, 206). - Stuf 9JluggeöfeIbe im
felben Äff), ift ttacEj bem Sanbregifter ein Detlef bon SäotWoIb gefeffen
(91. ©t. 9Jlag. VI, 207).
s ) 3n Quaald hatte baS Älofter 1 §ufe; aufjerbem bie geiftlidfe
@crid)tfibarteit im Äfp. SBarber (Reg. Chr. I, 91r. 23).
4 ) Sllö 3tt£)aber bon ©ölö Wirb 1349 ein Setlef SBcitfin genannt
(U. II, ©. 216). SIuö einem Seil biefefi ©uteä ift fbäter bafi ©ut 9Jlitffen
entftanben (Sog. I, 419; II, 170). Sßettfin gehörte am Sludgang befi 3ahr=
hnnbertd einem Setlef bon SöofWolb, ber 1500 in Sithmarfdjen feinen Sob
fanb (91eotornfi I, 492). 1546 ift Jpemtefe bon SBotWolb S8efit;er (91. ©t.
9Jlag. VI, 207). 9Iuf 91ohlftorf erfdfeint gu gleicher 3eit ©offig Sßenfin
(a. a. 0. ©. 206).
*) f. ©. 12, Sinnt. 1, u. ©. 13, SInm. 1.
6 ) Sßluntau ift nach Ber Sob- II, 292 erft im 16. 3almhunbert an bad
©ut getommen.
*) U. III, ©. 108. — 1500 in Sithmarfchen gefallen (a. a. O.).

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