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gtotfcfjen 5en Ämtern fernerem unb SJeumimfter laß baS
Slmt fftenbSbura: eS gehörte ebenfo lt>ie £>anerau unb baS
©ebiet um S^el^oe am ©nbe beS 13. SaWunberS ju bem
SanbeSteil ber S&eb oer ©rafenlinie. SBäbrenb bei ben £anbeS*
teitungen baS Slmt nur als »de stat unde dat sloet to Rendes-
borch« ertoäbnt mirb, erhalten toir int 15. ^afjrfyunbert burrf)
bie fefjon öfters ^erangejogene Urfunbe ^»erjog SlbolfS VIII.,
in ber er feiner ©emaf)Iin IRenbSburg als Seibgebinge über*
trägt, * 4 ) nähern Sluffdblufj über beffen ©röfje. 93iS babin tjatte
baS Slmt einen fleinern Umfang gehabt. Söir haben früher 2 )
auSeinanbergefe^t, baff bie Äircbffnele Sleumünfter, ©cfjeuefelb
unb Äetlingbufen erft je^t ju StenbSburg gelegt tourben. Steu*
miinfter batte bis babin teils jn $iel gebärt, teils einen eigenen
^BertnaltungSbejirf für ficb gebilbet. ®aS 5?ircf)fpiel (ScEjenefelb
inurbe bamalS bon Ipancrau getrennt unb mit StenbSburg ber*
bunben. S$or bem tuar alfo im SBeften bie Ipaaler Slu bie
©renje beS SlmteS getoefett. SBelcbem ©ebiete Äellingbufen
ebetnals angebört bat, barüber fehlen uns bie ÜJZacbricbten.
33iS gegen bie SJtitte beS 15. ^abrbunbertS tourbe bemnadb
baS Slmt DienbSburg bon ben hier Äirdbfftielen StenbSburg,
Sebenftebt, Siortorf unb ^»obenmeftebt gebilbet. Slufjer S'teu*
münfter, baS 1490 bei ber Teilung mieber babon getrennt
tourbe, 3 ) haben bann biefe ^irrfffbiele mit ben neu bt n 5 Us
gefomntenen, ©cbenefelb unb ÄeHingbufen, bie folgenben Sab* 5
bunberte baS Slmt StenbSburg auSgemacbt. 4 * )
*) Reg. Chr. I, a. a. 0. — *) f. ©. 19. — 8 ) f. ©. 19 f.
4 ) $ie SSeränberungen, bie ber Umfang ber Sürchffnele burdj 33er*
üufferungen unb ^injufauf einzelner Drtfdjaften mä£)renb be§ 15. unb ber
folgenben Qahrhunberte erfahren hat, hat .ftufj, Dl. ©t. DJtag. VIII, 190 ff.,
Har ju fteHen berfudjt, fotoeit bas DJlaterial eä ihm geftattete. Dlud) heute
ift e3 noch nicht möglich, nach bem gebrueft borliegenben Urlunbenmaterial
eine uoUftgnbige Überficht barüber ju geben, Ibeldje Seftanbteile biefer
Stirchfhtele im 15. ^afjrhunbert nicht in lanbebherrlichem 'liefitj loaren.
2>od) laffen fich bie ©rgebniffe non .ftufs ettoaS berbeffern. 3n bem Helling*
hufener ftirdjfpiet hatte bie gamilie Hrummettbtf bebeutenbe SSefiguiigcn.
Sluä feinen ©infünften in ben Dörfern DJleejen, ©arllfufen, SBibenborftel
unb gilbe! berfauft Suber Hrumntenbif 1465 mit ®enehmigung beS Hönigd
bem Habitcl ju ©utin für 1000 DJlarf eine Diente bon 7 °/o (Reg. Chr. I,
Dir. 345). 1474 berfauft 0tto Dianhau ju Hrummenbif, SBotmerö ©oI;n,

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