46
scima : shadow nahe, doch konnte die geringe lautliche
Differenz der beiden Verba zu Begriffsverwirrung Anlaß
geben. Dieser Mangel tritt weniger scharf hervor hei
sclnan > to shine.
§ 11.
Keine Assoziation.
(Vgl. He. § 16.)
a) rein poetische Verba.
cnödan = to attribute „zuerteilen“ d. h. einer Person
irgendwelche Eigenschaften beilegen, ist zu allgemein, als
daß es in der Umgangssprache, die möglichst konkrete Be
zeichnungen liebt, erhalten worden wäre, zumal es auch sonst
keine Beziehungen hat.
frignan und fricgan „fragen“ treten zurück hinter dem
in der Prosa üblichen äskian > to ask.
gcestan „betrüben, quälen“ zu gast. „Atem, Geist,
Dämon“ wird später wiedergegeben durch ne. to afflict; ne.
ist nur das part, praet. aghast — terrified erhalten.
Besonders diejenigen poetischen Verba, denen ein allge
mein gebräuchliches Synonym mit ausgesprochener Laut
symbolik oder Bedeutung von plastische! 1 Anschaulichkeit
gegenübersteht, haben geringe Aussicht für ihr Fortleben.
So wird geopan „schlucken“ durch das mit größerer Schall
fülle ausgestattete ae. swelgan > to swallow verdrängt; für
lilemman „ertönen machen“ zu hlemm: noise kommt das
onomatopoetische to clash (Weiterbildung von to clap N. E.
D.) in Aufnahme; hröpan „rufen“, weiter jedes Hervor
bringen lauten Geräusches bezeichnend, ist noch in dial, to
roup vorhanden; seinen Untergang in der Schriftsprache
scheint es der Konkurrenz von me. shouten > to shout zu
verdanken.
Neben preatian f> to threaten „bedrohen“, ursprüng
lich „drängen“ zu preat: croivd steht ae. ausgestorbenes

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.