28
bewirken die Verba 1) metan ge • möt, ne. to meet, 2) metan < mcetan „träumen“; metan „treffen“ findet Unterstützung
in dem Verbalsubstantiv meting /> meeting, metan „malen“
wie metan „träumen“ sind im ae. beziehungslose Homonyme;
für letzteres wird me. unter Anlehnung an das sb. dream
(etymologisch verschieden von ae. dream „Lust“!) zuerst im
13. s. dremen )> to dream in der Literatur gebräuchlich
(vgl. § 4). Bei dieser ganzen Gruppe ist vielleicht auch an
störende Assoziation von mete „Speise“, ne. meat, zu denken.
In me. sehen sind zusammengefallen ae. seocan „krank
sein“ zu seoc > sick /got. sinks] und secan /> to seek.
Für das Aussterben von ae. seocian scheint auch seine
Funktion als Durativum (Ableitung zu seok s. § 5 c) von
Wichtigkeit gewesen zu sein; me. sehen „krank sein“ weicht
der Umschreibung to he ill.
§ 7.
Vorteil größerer Deutlichkeit
a) gegenüber vieldeutigen oder unverständlich
werdenden Verben.
Mit der zuletzt behandelten Ursache des Aussterbens
von Verben berührt sich die folgende: die Bedeutung wird
zu allgemein, indem z. B. im übrigen wesentlich verschiedene
Tätigkeiten oder Zustände, denen ein und dasselbe Merkmal
gemeinsam ist/ durch ein einziges vb. ausgedrückt werden.
In diesem Falle kann der Redende nicht immer darauf
rechnen, in gewünschter Weise verstanden zu werden. Verba,
die scheinbar auch hierher gehören, wie to put, to get u. ä.
dürften andern, noch nicht näher untersuchten Existenz
bedingungen unterliegen. Oder aber ein vb. wird undeutlich
und zuletzt unverständlich infolge einer Bedeutungsänderung
des zu Grunde liegenden sb. oder adj.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.