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Ul,an = to sail stimmte schon ae. mit lipan „besänftigen“
lautlich überein, das am adj. Pule > lithe Halt fand; daneben
stellt sich me. luten < an. hlyda, ne. dial, to lithe = to
listen.
lofian „loben“ nähert früh me. dem ae. lufian < to
love und dem sb. loaf < liläf „Brot, Laib“; man brauchte
daher lieber praisen < frz. preiser, zumal auch statt des
zugehörigen einheimischen sb. das frz. praise in Auf
nahme kam.
leodan > leden „sprießen, wachsen“ (nur in Kompos.)
steht me. leden leedan, ne. to lead, lautlich nahe (vgl.
§ 7a).
Wohl wegen seiner Ähnlichkeit mit me. re men kr e man
„schreien“ schwindet das ae. seltene remian [Nap.] > remen
„bessern“. In ne. Dial, ist noch to ream, ein Rest des
letzteren vb.
hnceppan „schlagen“ (Etymologie unbekannt) wird
me. gleichlautend mit nappen < hnappian ne. to nap.
„schlummern“; auch ist bei dem isoliert dastehenden vb.
störende Assoziation an nap lvncep „Napf“ nicht ausge
schlossen (vgl. § 10).
me. holen < hölian [got. hölön] = to calumniate
wird lautlich ähnlich dem me. vb. holen < holian [got.
(us)-hulön] „aushöhlen“ (vgl. ne. hole) sowie mit me. holen
„schälen“ (vgl. § 9).
hrcecan „sich räuspern“ zu hräca: throat mußte laut
lich me. *rechen ergeben (ne. dial, to reach), wäre also mit
ae. rcecan ne. to reach „erreichen“ phonetisch gleichwertig
geworden, was um so mehr ins Gewicht fallen konnte, als
hräca (dial, rack) in der Schriftsprache durch throat ersetzt
wird; daneben wird die euphemistische Tendenz frühzeitig
eine Umschreibung mit to clear throat begünstigt haben
(zu § 9).
Eine heillose Verwirrung im angl. u. kent., die in ihrer
ganzen Ausdehnung nicht mehr klar zu durchschauen ist,

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