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B. adi.
lytigian [lytig: cunning] to act cunningly.
lytlian [lytel > little] to diminish.
mildian [milde mild] to become mild.
ge ’ nögian [Nap.] [genög > enough] to be abundant.
ä ■ ryclerian [Nap.] [read > red] to blush.
ä • ivildian [Nap.] [wilde > wild] to become wild.
C. adv.
forbrian [Nap.] [fort) f> forth] to promote.
§ 6*).
Lautlicher Zusammenfall und Begriffsverwirrung.
(Vgl. He. § 12 Einltg. u. unten § 10 Einltg.)
ädlian *ädlen = to be sick, dem ae. adle: disease
zur Seite steht, wird ne. addlen — me. addlen „ernten“
< an. ot)la(sk), das in dial, to addle „erwerben“ weiterlebt.
batian (betigian) f> baten = to improve wird me.
gleichlautend mit abaten by rig an ~f> * bür gen „schmecken, essen“ findet im me.
ein Homonym in bürgen byrgan „schützen“ (vgl. mhd.
bürgen); die lautliche Konkurrenz vermeidet me. tasten, ur
sprünglich „tasten“, später nur noch „schmecken, kosten“.
ä • brcedcin breden „braten“ ist infolge lautgesetz
licher Entwicklung angl. u. kent. nicht mehr zu unterscheiden
von me. breden deutung geht auf rosten > to roast über, während für brcedan
„breit machen“ die Neubildung to broaden eintritt.
Die hier in Betracht kommende Abhandlung Liebichs „Kleine Bei
träge zur deutschen Wortforschung“ (Paul u. Braunes Beitr. z. germ.
Philol. Bd. 23, S. 228 ff.) wurde mir erst bekannt, als meine Arbeit bereits
der philosophischen Fakultät vorlag. In den dort angeführten Beispielen
aus dem mhd. u. nhd. sowie in den S. 231 ausgesprochenen allgemeinen
Gedanken fand ich meine eigene Ansicht wesentlich bestätigt.

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