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17. untalans: ineruditos: incredibiles.
29. |)ahta sis lueleika wesi so goleins. f>atei svva ffiujnda izai:
cogitabat qualis esset haec salutatio, quod sic benedixisset eam: Vg.
cogitabat, qualis esset ista salutatio (it: et erat cogitans quod sic
benedixisset eam. Im Griechischen fehlt der Satz: quod sic benedixisset
eam überall; in den gotischen Text kann er nur aus der lateinischen
Übersetzung und zwar der altlateinischen als Glosse eingedrungen
sein (vgl. § 51), wo er als Übersetzung für griechisch: irfaauo?
6 d sind, teilt f nur mit dem Codex argenteus und der Vg-Hs. G. Da
aber G et hinzufügt, stimmt f allein genau mit dem Gotischen und
erklärt sich nur als Übersetzung der gotischen Lesart. Denn G
kann nicht angeführt werden als Berufungsinstanz, da diese Hs., die
früher bei Tischendorf als g 1 zu den Itala-Texten gerechnet, von
Wordsworth und White als Vg-Text in Anspruch genommen wird,
offenbar auch einen Mischtext darstellt (vgl. § 49).
30. ni ogs J)us: ne timueris: ne timeas. Die gotische Form
entspricht der griechischen vollständig. Die Form von f findet,
weil allein stehend, und weil f sonst in Übereinstimmung mit den
übrigen Lateinern (der Vulgata!) für denselben gotisch-griechischen
Ausdruck: ne timeas oder noli timere setzt, die beste und einfachste
Erklärung als Anlehnung an das gotische Praeterito—praesens.
33. ufar garda: super domum: in domo.
34. luaiwa sijai fiata: quomodo erit hoc: quomodo fiet istud.
37. nist unmahteig: non est impossibile: non erit impossibile.
Das griechische Futur «$ovaTr,ast konnte vom Goten nicht anders als
durch das Praesens: nist unmahteig ausgedrückt werden, da die gotische
Sprache kein Futurum kennt. Um so unerklärlicher wäre est in f
neben allgemeinem erit sonst, wenn es nicht aus dem Gotischen
übernommen wäre.
43. ei qemi: ut veniret: ut veniat.
48. audagjand mik: beatificant me: beatam me dicent, vgl.
Vers 37.
53. gasojnda: saturavit: implevit. Der gotische Ausdruck gieht
den griechischen: ivsirkrjasv genau, wenn auch in präcisierter Be
deutung wieder, was bei der beliebten Abwechselungsmethode des
Goten (vgl. S. 63 ff.) sowie seinem Bestreben, die sinnliche An
schauung lebendiger zum Ausdruck zu bringen (vgl. S. 75),
hier nicht wunder nehmen kann. Um so mehr fällt der Ausdruck

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