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Saimaieinis: Sep-sei' 1 ), wo die Hss. X BL als Belege für eine gewisse
Verbreitung der dem Gotischen genau entsprechenden griechischen
Lesart bezw. (wie f) für ihr Alter in Anspruch genommen werden
dürfen, da es bei so schwankenden Elementen kaum am Platze ist,
die Scheidung nach Rezensionen, sondern nur die zwischen „lateinisch“
und „griechisch“ festzuhalten und da andernfalls bei dem gänzlichen
Pehlen sonstiger Belege überhaupt auf eine einigermassen sichere
Erklärung verzichtet werden musste. Ebenso zu beurteilen sind wohl
noch folgende Namen, die keine Parallele finden:
III, 29. Josezis: 'hoar'; vgl. auch Josez Math. 27, 56
32. Jaissaizis: ’lsasat, vgl. Röm. 15, 12
33. Aizoris: ’EaptL.x GHSUV etc. (E: ICpcip.!)
35. Salamis: loikd
36. Nauelis: Nöe, do. XVII, 26. 27
VII, 37. alabalstraun: utpov
VIII, 26. Gaddarene: (do. v. 37 und Marc. V, 1)
Andrerseits dürfte die alleinstehende Schreibung von Lazzaru:
Aa'Capov auf lateinischen Einfluss zurückzuführen sein, da uns in
XVf, 20 die zum Griechischen genau stimmende Form: Lazarus
überliefert ist. In Analogie dazu kann man VIII, 26. Gaddarene als
ungriechisch anfechten.
§ 38. Lateinische Namenformen. Es bleibt endlich eine
kleine Gruppe von Namen übrig, die mit grösserer oder geringerer
Sicherheit als lateinische Orthographie gekennzeichnet werden können.
I, 5. AileisabaiJ): ’EXtcrocßs-r. Dieser Name kommt nur im Lucas-
Evang. vor und die Endung -sfi = eth nur in lateinischen Hss. ausser
D. Da aber D schwankt, bald -sfi, bald mit den andern Griechen
~sT schreibt, ist es sicher, da D bestimmt unter lateinischem Einfluss
steht, dass wir ihre -sii-Schreibung von dort herleiten dürfen, damit
aber auch die gotische Schreibung. Ausser der Vulgata haben von
Itala-Hss.: cfq Elisabeth (vgl. v. 7. 13. 24. 36. 40. 41. 57).
II, 1. Agustau: Au-pucrcou: q und Vg-Hss. Agusto. (Freilich
findet sich auch in den griechischen Hss. XC*A: ’A-poaioo).
II, 16. Marian: Mapiajx. Nur im Lucas-Evang. des Cod. arg.
kommen Formen von Maria statt Mariam oder Marja vor und zwar
noch ausser dieser Stelle: I, 41; II, 5. 19. 34; VIII, 2. Da ausser
dem nur noch die Form Mariam vorkommt, müssen wir annehmen,
0 Nach v. Soden I, 2, 1372 ist für die Recension I: Sspssiv anzusetzen.

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