90
a ) Das wie ist auch sonst belegt, vgl. Zeitschr. f. d. Phil. 31, 97.
37. Jaredis: ’LxpsS PA + EFGHKMSUV
IV, 27. Haileisaiu: 'EXtaatou ADGUV
V, 1. Gainnesaraif): rewrjffocpsl) EHKM allein! 1 )
27. Laiwwi: Aeut K allein! 2 )
XIX, 29. Bef>sfagein: U (-(/jv E)
Also auch hier bewähren sich die von uns zu Grunde gelegten
Hss. aufs beste.
§ 37. Isolierte Namenformen. Neben der grossen Menge von
Namen, die sich mit der Schreibung der byzantinischen Hss. decken,
findet sich eine wenn auch nur kleine Gruppe solcher, die teils
Zweifel an ihrem griechischen Charakter aufkommen
lassen können, teils mit ziemlicher Sicherheit lateini
schen Ursprung verraten. Einige gotische Namenformen finden
nirgends eine genaue Parallele. Ob diese Formen alt oder jung,
griechisch oder lateinisch sind, ist nicht immer sicher zu entscheiden
und muss in jedem einzelnen Fall auf Grund der sonstigen Über
lieferung geprüft werden.
I, 17. Haileiins: 'HXioo. Überall ausser im Luc.-Evang. steht
dafür Helias oder Helia, daneben auch im Lucas selbst: Cap. IV, 26;
IX, 8. 30. Das dürfte also die ursprüngliche Form in der gotischen
Übersetzung sein, während Haileiins und daneben ebenfalls nur im
Lucas: Helems IX, 54; Heleins IV. 25; Heleian IX, 19 Formen
jüngerer Schreibung sein werden, obwohl ai für y; auch sonst vor
kommt (vgl. Bernh. Anm. zu IX, 10).
II, 2. Kyreinaiau: Koprp/too. Ich glaube nicht, dass wir es nötig
haben, hier lateinischen Einfluss bezw. jüngeren Schreibusus als die
Ursache der Veränderung anzunehmen, obwohl die allgemeine latei
nische Schreibung Cyrino und der ursprünglich Quirinus lautende
lateinische Name dies nahe legen könnten. Aber da im Gotischen
das Wort in Übereinstimmung mit dem Griechischen eine ganze
Silbe mehr hat und uns zufällig in Marc. XV, 21, freilich nur in
einer einzigen Unc-Hs. F nebst mehreren Minuskeln die dem gotischen
buchstäblich genau entsprechende Form: Kopivaiov = Kyreinaiu er
halten ist, dürfen wir mit ziemlicher Sicherheit behaupten, dass auch
an dieser Stelle die dem Gotischen entsprechende Form im Gebiet
’) Nach v. Soden ist für die K-Rezension sicher: Gainnesaraif: 1 svvrjSapsb
anzusetzen (vgl. S. 1375).

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.